Samstag, 17.11.2018

Alzenaus Trainer setzt auf Leidenschaft im ersten Spiel

Hessenliga Donnerstag, 26.07.2018 - 15:27 Uhr

Gleich den ersten Härtetest muss der FC Bay­ern Al­zenau am Sams­tag (Anpfiff erst um 18 Uhr) beim ers­ten Heim­spiel der Hes­sen­li­ga-Sai­son 2018/2019 be­ste­hen.

Mit dem letztjährigen Tabellensechsten SV Rot-Weiß Hadamar stellt sich eine Mannschaft in der Main-Echo-Arena vor, die Alzenaus Trainer Angelo Barletta als richtig unangenehm bezeichnet: »Das ist eine gut eingespielte und Elf, die auch fußballerische Stärken hat. Ich sehe sie absolut auf unserem Niveau.«
Doch trotz allen Respekts möchten die Alzenauer zum Auftakt einen Dreier einfahren, denn gerade die gelungene Vorbereitung gab den Bayern nochmals einen ordentlichen Schub in puncto Selbstvertrauen. »Die Jungs haben einen hochmotivierten und lernwilligen Eindruck gemacht. Das ist der Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit«, freut sich Barletta über den Trainingseifer seiner Kicker.
Lediglich Stammkeeper Ioannis Takidis stieg erst später in die Saisonvorbereitung ein, was Barletta jedoch tolerierte. »Er war wegen familiärer Verpflichtungen länger im Urlaub, was ich ihm aber wegen seines Alters und seiner Erfahrung zugestanden habe.«
Dass Takidis die klare Nummer eins im FCB-Tor ist, steht außer Frage. Trotzdem scheint der Einsatz des 37-jährigen gegen Hadamar gefährdet. »Er hatte leichte Kniebeschwerden und war in dieser Woche beim Arzt«, berichtet Barletta.
Gewehr bei Fuß steht Armend Brao, der mit überragenden Leistungen in der Vorbereitung auf sich aufmerksam machte. »Ich hätte überhaupt keine Bedenken, ihn einzusetzen. Er hat sich bislang frisch und unbekümmert gezeigt«, spricht der Alzenauer Coach dem 19-jährigen sein Vertrauen aus.
Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Francesco Calabrese, den eine Leistenverletzung plagt. »Wir werden auf jeden Fall nur Spieler einsetzen, die hundertprozentig fit sind«, will Barletta kein Risiko in Hinblick auf weitere Verletzungen eingehen.
Fitte Akteure werden die Alzenauer gegen den Gegner aus dem Landkreis Limburg-Weilburg auch dringend benötigen, denn die Kicker von Trainer Torsten Kierdorf treten mit großem Einsatzwillen und körperlicher Robustheit auf. »Sie haben mit Patrick Kuczok, Benjamin Kretschmer und Jonas Herdering eine tolle Mittelachse, die ihr Spiel lenkt«, ist Angelo Barletta über die Stärken der Rot-Weißen bestens informiert. Mit dem 21 Jahre alten Jann Bangert (18 Tore) konnte sich ein Hadamarer in der vorigen Saison in der Beletage der Hessenliga-Stürmer behaupten.

Gegner zollt Respekt

Trotzdem zollt man dem FC Bayern Alzenau in Mittelhessen großen Respekt. »Sie werden auch in diesem Jahr wieder unter den ersten vier Mannschaften landen. Dementsprechend wird es eine schwere Aufgabe, die wir dennoch mit großem Selbstvertrauen angehen können«, sagte Kierdorf gegenüber dem Internet-Portal FuPa. Eine interessante Begebenheit am Rande. Schon in vier Wochen (25. August) wird das Rückspiel ausgetragen.
Mit welcher Taktik die Bayern gegen Hadamar antreten, wollte Angelo Barletta noch nicht sagen. »Im Trainerteam werden wir uns erst kurzfristig entscheiden, wobei die taktischen Vorgaben nicht im Vordergrund stehen. Die Mannschaft soll mit einem starken Teamgeist und viel Leidenschaft in die Partie gehen. Wir wollen die Räume eng machen und so Hadamar nicht in das Spiel kommen lassen.«
Dies gelang in der vergangenen Spielzeit nur bedingt. Im Hinspiel setzte es eine 0:5-Niederlage, während man in Alzenau ein 1:1 erkämpfte. »Ich hoffe, dass wir in dieser Saison erfolgreicher sind. Wir warten jetzt gebannt auf die erste Begegnung«, fiebert Barletta dem Saisonauftakt entgegen. Dieser wird allerdings drei Stunden später als ursprünglich geplant erfolgen. Wegen der zu erwartenden Hitze wurde der Anstoß auf 18 Uhr verlegt.

Jörg Albert
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