Freitag, 22.06.2018

Überraschungsteam fordert großen Respekt

Hessenliga: Alzenau empfängt VfB Ginsheim - Bayern dürfen sich keine Niederlage im Aufstiegsrennen erlauben - Wade fällt aus

(© Harald Schreiber)
Hessenliga Donnerstag, 08.03.2018 - 21:00 Uhr

Die Alzenauer Bayern dürfen sich keine Niederlage im Aufstiegsrennen erlauben

Mit Auf­s­tei­ger VfB Gins­heim be­kommt der FC Bay­ern Al­zenau bei sei­ner Auf­hol­jagd in der Fuß­ball-Hes­sen­li­ga am Sams­tag ei­nen har­ten Bro­cken ser­viert (15 Uhr, Städ­ti­sches Sta­di­on).

Die Ausgangslage der Hausherren vor dem 24. Spieltag, lässt im Grunde kaum eine Niederlage in den restlichen zwölf Begegnungen zu. Sollte Spitzenreiter SC Hessen Dreieich sein heutiges Freitagspiel gegen die Spvgg Neu-Isenburg erwartungsgemäß gewinnen, dann hätte der Vorjahresmeister auf Alzenau schon neun Zähler Vorsprung.
Auf Relegationsplatz zwei, aktuell vom mit einer Partie mehr ausgestatteten SC Waldgirmes besetzt, gilt es derweil nur drei Punkte aufzuholen. Mit dem TSV Lehnerz steht der Geheimfavorit zwei Zähler vor den Bayern auf Rang drei, hat aber als Faustpfand noch ein weiteres Nachholspiel in der Hinterhand.
Die Konkurrenz kommt noch
»Wir sollten uns wirklich keine Patzer erlauben. Aber das gilt ja auch für die anderen. Vielleicht ein Vorteil für uns, dass wir Dreieich und Lehnerz wie auch Watzenborn als Fünfter noch alle zu Hause haben«, erklärt Alzenaus Vereinschef Andreas Trageser.
Ginsheim hat zuletzt Rot-Weiß Hadamar beim 3:0-Heimsieg relativ souverän in die Schranken gewiesen und grüßt von Platz acht. »Was Ginsheim gegen Hadamar gezeigt hat, war absolut beeindruckend. Unheimlich laufstark im Pressing und total abgeklärt vor dem Tor«, war Alzenaus Coach Angelo Barletta von der Darbietung des Aufsteigers begeistert. Doch die Hausherren können ihrerseits nach dem unerwartet klaren 4:0-Erfolg vom Dienstag bei Rot-Weiß Frankfurt mit breiter Brust auflaufen. Zudem hatten die Weiß-Blauen im Hinspiel dank der Treffer von Marcel Wilke und Can Özer beim VfB schon mit 2:0 die Oberhand behalten.
Ohnehin tut sich das Team von VfB-Trainer Artur Lemm in der Fremde schwerer, hat erst zwei Siege einfahren können und insgesamt nur sieben Tore auf fremden Platz erzielt. Die Alzenauer Heimbilanz bekräftigt zusätzlich die Favoritenrolle des Barletta-Ensembles: Keiner der neun Auftritte am Prischoß ging verloren, damit ist der Tabellenvierte als einziges Team der Liga auf heimischen Terrain ungeschlagen. Einen kleinen Makel gibt es dennoch: Von den vier Remis setzte es drei gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte.
Eine Frage des Untergrunds
Auf den erkrankten Tony Wade und den noch nicht fitten Elias Niesigk sowie die Langzeitverletzten Salvatore Bari und Dennis Kallina müssen die Unterfranken auch am Samstag verzichten. Veränderungen gegenüber der Anfangsformation vom Dienstag sind möglich. Dies wird aber davon abhängen, auf welchem Untergrund gespielt wird. »Es gibt Spieler, die auf dem einen oder anderen Belag besser zurechtkommen. Dem werden wir Rechnung tragen«, meinte Alzenaus Coach. Der Übungsleiter hatte schon bei der Startaufstellung in Frankfurt mit einigen Überraschungen aufgewartet. Mit Aret Demir und Dominique Jourdan saßen zwei Akteure auf der Bank, die man normalerweise in der Anfangself erwarten konnte. Dafür erhielten Patrick Kalata und Youngster Philipp Wörner neben Winterneuzugang Danilo Milosevic ihre Chance. Alle drei machten ihre Sache mehr als ordentlich. So gäbe es rein sportlich für Barletta also kaum Argumente auf diesen Positionen Veränderungen vorzunehmen.
Achim Dürr

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