Viktoria Aschaffenburg reist mit vier Siegen in Folge im Gepäck nach Ansbach

Zwei Serien stehen auf dem Spiel

Regionalliga Bayern
2 Min.

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Benedict Laverty (am Ball) und die Viktoria wollen in Ansbach die Erfolgsserie fortschreiben.
Foto: Petra Reith
Nach vier Sie­gen hin­te­r­ein­an­der in der Re­gio­nal­li­ga Bay­ern fährt Vik­to­ria Aschaf­fen­burg mit viel Selbst­ver­trau­en zur Spvgg Ans­bach (Sams­tag, 14 Uhr), zu­mal sich die Mann­schaft bis­her in Mit­tel­fran­ken äu­ßerst wohl­ge­fühlt hat. Dreimal gastierten die Aschaffenburger zu Bayernligazeiten im Xaver-Bertsch-Stadion, dreimal kehrten sie mit einem Sieg zurück. Da ist am Samstag der Ausbau von zwei Serien auf einmal möglich.

Unterschätzen wird Trainer Jochen Seitz den Gegner wegen der angenehmen Historie aber nicht: »Das ist eine kompakte Truppe, die Mannschaft ist teilweise schon lange zusammen und eine richtige Einheit.« Etliche Spieler kennt er noch aus den drei Partien, in denen er die Viktoria bisher gegen Ansbach betreute.

Inkonstanter Aufsteiger

Allerdings spielt der Aufsteiger recht inkonstant. Zwei Niederlagen gab es zuletzt, davor ein Zwischenspurt von drei Siegen hintereinander. Im Verlauf der bisherigen Saison schwanken die Ergebnisse von einem überraschenden 2:0-Erfolg über den FC Bayern II bis zu einem 1:7-Debakel bei den Würzburger Kickers.

Die Truppe hat diese Pleite als Weckruf gesehen. »Wir waren uns im Team einig, dass wir im Training mehr Gas geben müssen, auch um das Glück zu erarbeiten«, sagte Kapitän Tobias Dietrich dem »kicker«. Immerhin reicht es für die seit 2019 vom ehemaligen Spieler Christoph Hasselmeier (31) trainierten Ansbacher in der Tabelle derzeit zu Rang 14, dem ersten Nichtabstiegsplatz. Dabei profitieren sie von ihrer Heimstärke. Zehn von 15 Punkten haben sie im eigenen Stadion geholt. Bis zum letzten Jahr agierte Hasselmeier noch als Spielertrainer. Für die Regionalliga wollte er einzelne Einsätze nicht ausschließen.

Wir berichten live!

Mit zuletzt vier Siegen ist die Viktoria in der Tabelle ordentlich geklettert. Klar, dass die Seitz-Elf jetzt am Samstag bei der Spvgg Ansbach nachlegen möchte. Ob es am Ende aber wieder drei Punkte werden? Wir berichten ab 14 Uhr live!

Abrufbar ist der Viktoria-Blog in der ME-App und unter main-echo.de/viktoria


Seitz hat bei der Analyse entdeckt, dass die Spvgg in der Defensive anfällig ist. 22 Gegentore in zwölf Spielen stehen in der Bilanz. Die Stärken der Mannschaft hat er im Sturm gesehen. »Ein gutes Umschaltspiel und eine beachtliche Geschwindigkeit« seien die Stärken. »Auf deren Offensive müssen wir aufpassen.«

Seine eigene Angriffsabteilung bereitet ihm dagegen ein wenig Kopfzerbrechen, denn wichtige Spieler werden fehlen. Elias Niesigk, am vergangenen Freitag bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt, muss vorerst mit Knorpelproblemen im Knie pausieren. Das ergab eine eingehende MRT-Untersuchung unter der Woche. Mindestens 14 Tage ist kein Mannschaftstraining möglich.

Und auch in der Reihe hinter dem Sturm gibt es Probleme. Alexandru Paraschiv, gerade von einer Covid-Infektion genesen, hat nach einem Schlag auf die Wade in dieser Woche nicht komplett trainieren können, stand erst am Donnerstag wieder auf dem Platz. Ein Einsatz in Ansbach ist noch immer fraglich, nachdem Seitz diesen zunächst sogar ausgeschlossen hatte. Sollte Paraschiv tatsächlich nicht fit werden, wäre der Ausfall doppelt bitter. Denn der andere Mittelfeldmotor, Clay Verkaj, ist erkrankt und wird definitiv fehlen. »Das ist natürlich schwierig, dass ausgerechnet jetzt vielleicht drei zentrale Offensivspieler fehlen.« Bliebe Seitz beim zuletzt bewährten System mit zwei Spitzen, dürfte wohl Nicolas Hebisch an die Seite von Florian Pieper rücken.

Auch defensiv dezimiert

Dass es auch in der Defensive weiterhin eng zugeht, dafür sorgt eine Covid-Infektion bei Felix Metzler, der sich erst kürzlich nach einer Zerrung fit gemeldet hatte. Durch den erneuten Ausfall des 26-Jährigen könnte Roberto Desch weiterhin in der Viererkette hinten gebraucht werden.

Wieder mit dabei ist indes Kapitän Daniel Cheron. Und auch von Marco Fritscher gibt es endlich positive Signale. Er trainiert wieder mit der Mannschaft. Schon in Ansbach könnte er erstmals in dieser Saison auf der Bank sitzen. Für Veit Klement bietet sich eventuell sogar die Chance auf einen Startelfeinsatz. Zuletzt konnte der 21-jährige als Einwechselspieler überzeugen.

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