Nächster Kreuzbandriss bei der Viktoria Aschaffenburg

Nötige Verstärkung wird zum Dauerthema

Regionalliga Bayern
2 Min.

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Wird der Viktoria lange fehlen: Innenverteidiger Niklas Borger (links) - hier im Duell mit David Ismail von der Spvgg Greuther Fürth II.
Foto: Björn Friedrich
Die nächs­te Hi­obs­bot­schaft am Sc­hön­busch: Niklas Bor­ger hat beim Aus­wärts­spiel der Aschaf­fen­bur­ger Vik­to­ria in Burg­hau­sen (1:1) ei­nen Kreuz­ban­d­riss er­lit­ten. Es ist be­reits der drit­te lang­fris­ti­ge Aus­fall, den der Fuß­ball-Re­gio­nal­li­gist in die­ser Sai­son zu ver­kraf­ten hat. Dazu kommen weitere Wackelkandidaten im Kader, so dass im Winter über Verstärkung nachgedacht werden muss.

Kurz vor dem Ende der Partie am Samstag führte die Viktoria bei Wacker Burghausen knapp mit 1:0, als sich Borger nach einem langen Ball der Gastgeber bei einer Abwehraktion im eigenen Sechzehner unglücklich verletzte. Sofort ging der Arm des Innenverteidigers hoch, auch die Mitspieler forderten medizinische Hilfe an. Anfang der Woche brachten die Untersuchungen dann Gewissheit: Kreuzbandriss.

»Ich bin total geschockt von der Diagnose, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich habe mit unseren Physiotherapeuten schon einen Plan, wie und wann wir mit dem Aufbautraining beginnen werden und muss mich natürlich mit dem Thema Operation auseinandersetzen«, wird Borger in der Pressemitteilung des Vereins zitiert, in der er sich auch für den internen Zuspruch bedankt.

Herber Verlust

Für Mannschaft und Trainerteam bedeutet die Verletzung Borgers einen herben Verlust, spielte der 20-Jährige in dieser Spielzeit doch wie schon in seiner Premierensaison im Vorjahr auf konstant hohem Niveau und absolvierte nahezu alle Spiele. »Die Verletzung von Niklas ist ein harter Schlag für uns und für ihn. Er hat bisher eine sehr gute Saison gespielt und war mit seiner Körperlichkeit und Kopfballstärke ein Stabilisator in unserer Abwehrreihe. Damit war er natürlich auch ein Garant dafür eine gute Leistung unseres Defensivverbundes. Insofern ist die Schwere der Verletzung wirklich bitter«, erklärt Viktorias Cheftrainer Jochen Seitz.

Als Alternative für die Innenverteidigung rückt zunächst der ebenfalls noch junge Jan-Philipp Stein in den Fokus. Stein wurde wie Borger aus der eigenen Jugend hochgezogen und bringt ebenfalls das nötige Potenzial mit, wenn auch die Einsatzzeiten der beiden noch deutlich auseinanderklaffen. Doch jetzt wird Stein seine nächste Chance bekommen.

Heimspiel gegen Bayern II

Das gilt zumindest für das kommende Heimspiel gegen die »Amateure« des FC Bayern München, die am Samstag im Stadion am Schönbusch (14 Uhr) zu Gast sein werden. Danach wird sich Sportvorstand Benedikt Hotz wieder vermehrt mit dem Thema Verstärkung auseinandersetzen müssen.

Die Verletztenliste wächst

Denn mit Philipp Beinenz (Kreuzbandriss) und Elias Niesigk (Meniskusschaden) fallen bereits zwei Akteure bis zum Saisonende aus. Bei Alexandru Paraschiv stehen noch Untersuchungen aus, ob auch er im Winter operiert werden muss. Marco Fritscher kämpft ebenfalls seit Längerem mit muskulären Problemen und fällt immer wieder aus.

Und so dachte Hotz bereits vor Borgers Kreuzbandriss über neue Kräfte nach, wollte den Markt in den kommenden Wochen nach Kandidaten sondieren. Doch schon im Sommer waren Verpflichtungsversuche am Geld gescheitert. Ob die finanzielle Situation nun besser ist, bleibt fraglich.

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