Freitag, 21.09.2018

Viktoria prüft die schwächste Defensive der Liga

Regionalliga Bayern Mittwoch, 12.09.2018 - 15:53 Uhr

Neu­land für Vik­to­ria Aschaf­fen­burg: Zum ers­ten Mal be­st­rei­tet der Auf­s­tei­ger in die Re­gio­nal­li­ga Bay­ern ein Spiel ge­gen den FC Pi­pins­ried (Frei­tag, 17.45 Uhr). Im Vor­jahr wa­ren die Ober­bay­ern ei­ne der Über­ra­schungs­mann­schaf­ten und si­cher­te sich als Neu­ling ziem­lich sou­ve­rän den Klas­sen­er­halt.

Aktuell läuft es nicht so gut, für die Truppe aus dem Landkreis Dachau. Mit nur einem Sieg aus zehn Spielen ist der FC Vorletzter.

»Die stehen jetzt enorm unter Druck. Für Pipinsried ist ein Sieg gegen uns eigentlich Pflicht«, spielt Viktoria-Trainer Jochen Seitz den Ball gleich mal in die gegnerische Hälfte.

Zwei Stützen zurückgeholt

Allerdings hat er schon festgestellt, dass es beim Gegner zuletzt besser lief. Zwar gab es am vergangenen Sonntag ein 0:2 in Garching, davor aber drei Spiele ohne Niederlage und fünf Punkte.

Mitentscheidend für den kleinen Aufwind sind zwei Personalien. Der Verein hat Dennis Grassow vom SSV Ulm zurückgeholt und Kasim Rahibic reaktiviert - zwei Stützen der vergangenen Saison. Ansonsten hat die Mannschaft noch Probleme, den großen Umbruch vom Sommer zu verkraften.

Jetzt peilt Spielertrainer Fabian Hürzeler den ersten Heimsieg an, denn auf eigenem Platz stehen bislang nur drei Unentschieden in der Bilanz. Hürzeler ist die interessanteste Personalie beim FC, denn er ist in Personalunion auch Co-Trainer der deutschen U 20-Nationalmannschaft. Hürzeler, in der Jugend etliche Jahren beim FC Bayern München aktiv, hat den FC 2016 übernommen, im ersten Jahr zum Aufstieg geführt und im zweiten Jahr zum Klassenerhalt.

Seitz hat mit dem Team zusammen noch einmal die Heimniederlage gegen Ingolstadt analysiert. »Es waren wirklich Kleinigkeiten und einfach zu viele individuelle Fehler. Wenn man allein die Torchancen vergleicht, hätten wir nicht verlieren müssen.« Vielleicht fällt der Viktoria am Freitag das Toreschießen leichter, denn Pipinsried hat mit 21 Gegentoren die schlechteste Abwehr der Liga.

Bänderdehnung und Kapselriss

Die Aschaffenburger müssen definitiv auf Simon Schmidt verzichten. Er erlitt eine Bänderdehnung und einen Kapselriss. Seitz hofft aber, seinen Kapitän eine Woche später wieder einsetzen zu können. Leicht angeschlagen waren in dieser Woche zudem Roberto Desch und Ricardo Döbert. Ihr Einsatz wird sich erst kurzfristig entscheiden. Keinen Zweifel hat Seitz an seinem Torhüter, der zuletzt den einen oder anderen Fehler in sein Spiel einstreute. »Gerade die Unachtsamkeiten, die zu Gegentoren in München und gegen Ingolstadt führten sind schon extrem bitter. Aber da muss er jetzt durch und ich bin sicher, dass er das auch schafft.«

Für die Partie in Pipinsried müssen die Spieler noch einmal einen Urlaubstag opfern. Der Tross startet um zehn Uhr und hofft, genug Puffer für mögliche Staus eingebaut zu haben. Aber mit dem nächsten Heimspiel gegen Schalding-Heinig haben die Abendtermine ein Ende, dann kehrt die Viktoria zur klassischen Regionalligaanstoßzeit Samstag 14 Uhr zurück.

Alle Berichte, Liveticker und Kommentare im Viktoria-Saisonblog: www.main-echo.de/viktoria

Klaus Gast

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