Dienstag, 13.11.2018

Auftakt zu einem heißen Herbst

Regionalliga Bayern Donnerstag, 06.09.2018 - 16:31 Uhr

Mit dem Heim­spiel ge­gen den FC In­gol­stadt II (Sams­tag, 14 Uhr, Sta­di­on am Sc­hön­busch) be­gin­nen für Vik­to­ria Aschaf­fen­burg gro­ße Her­aus­for­de­run­gen im Kampf ge­gen den Ab­s­tieg aus der Re­gio­nal­li­ga Bay­ern.

Die kommenden sechs Gegner stehen allesamt hinter dem Aufsteiger und stemmen sich ebenfalls gegen die Rückversetzung in die Bayernliga. »Das sind jetzt sehr wichtige Wochen für uns, aber Vorentscheidungen fallen da trotzdem noch nicht, die Saison ist noch lang«, glaubt Trainer Jochen Seitz.

Dass die Aschaffenburger aufgrund der vergangenen Erfolge gegen die Spitzenmannschaften als Favorit einsteigen, weist er zurück: »Das werden ganz enge Spiele, das sind Gegner auf Augenhöhe. Da können Kleinigkeiten entscheiden, die Tagesform wird ganz wichtig.«

Der Profinachwuchs aus Ingolstadt hat sich in der Liga vor zwei Wochen zumindest eine Spitzenposition gesichert. Als erster Verein in dieser Saison feuerte er seinen Trainer. Nach nur vier Punkten aus den ersten sieben Spielen musste Ersin Demir nach gerade mal elf Monaten gehen. Nachfolger wurde sein Co Tobias Strobl, der Erfahrung im Abstiegskampf hat. Vor einem Jahr sicherte er dem TSV 1860 Rosenheim den Klassenerhalt.

In seinem ersten Spiel verlor seine neue Truppe zwar 0:1 in Bayreuth, am vergangenen Samstag holt der FCI mit dem 3:0 über Garching aber den zweiten Saisonsieg. »Wir wollten aggressiver auftreten und körperlich präsenter sein, das ist uns gelungen«, sah Strobel erste Erfolge seiner Arbeit. Mit Verteidiger Thomas Kurz (30) und Mittelfeldspielerspieler Jonatan Kotzke (28) stehen nur zwei ältere Spieler in der Mannschaft, der Rest ist zwischen 19 und 21 Jahren jung. Die zehn Zugänge im Sommer kamen komplett aus der eigenen Jugend.

»Sehr aggressiv, sehr laufstark«

Die neue Spielweise ist auch Jochen Seitz aufgefallen. Er hat die Rückfahrt vom Pokalspiel aus Hof dazu genutzt, im Bus Videos zu studieren. »Sehr aggressiv, sehr laufstark - eigentlich ist das eine ganz untypische Spielweise für Zweitmannschaften. Normalerweise versuchen die doch, den Aufbau mit spielerischen Mitteln zu bewältigen. Ingolstadt hat gegen Garching aber viel mit langen Bällen gespielt.«

Da der Erfolg die Mittel heiligt, geht Seitz davon aus, dass die Oberbayern auch am Schönbusch so auftreten. Nach der großen Rotation im Pokal kehrt Seitz nun wieder zum Ligaalltag zurück. Die Akteure vom Mittwoch haben zwar ihre Aufgabe sehr gut erfüllt, »aber die Mannschaft, die in der Liga aufläuft, macht ihre Sache derzeit so ordentlich, dass es keinen Grund für große Wechsel gibt.« Zumal bis auf Björn Schnitzer auch alle fit sind.

Mit Lukas Oppermann und Silas Zehnder hat Seitz am Mittwoch zwei offensiven Spielern weitere Einsatzminuten verschafft. Der für die Mannschaft schon nach kurzer Zeit sehr wichtige Michél Harrer wurde geschont, besetzt aber am Samstag wieder die Sturmspitze. Zumindest Oppermann, der bereits am letzten Sonntag in München sein Ligadebüt für die Viktoria gab, darf auch gegen Ingolstadt auf einen Einsatz als Einwechselspieler hoffen.

Dunkle Serie gegen Ingolstadt

Ein Erfolg gegen den Profinachwuchs würde zudem eine dunkle Serie beenden. Die Viktoria schaffte in bisher sechs Spielen gegeneinander nur zwei Unentschieden. Ein Sieg wäre daher ein Novum.

Einen Live-Ticker vom Spiel gegen den FC Ingolstadt II gibt es wie immer in unserem Viktoria-Saison-Blog!

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