Sonntag, 18.11.2018

Jetzt träumt die Viktoria von den Löwen

BFV-Pokal Mittwoch, 05.09.2018 - 20:33 Uhr

Vik­to­ria Aschaf­fen­burg bleibt auch im Ver­bands­po­kal auf Er­folgs­kurs. Durch ei­nen deut­li­chen 3:0-Er­folg beim Bay­ern­li­gis­ten Spvgg Bay­ern Hof schaff­te die Elf von Trai­ner Jo­chen Seitz erst­mals seit fünf Jah­ren wie­der den Sprung ins Vier­tel­fi­na­le - und darf jetzt vom gro­ßen Coup träu­men.

Wie angekündigt hatte Seitz die erfolgreiche Mannschaft von München kräftig durcheinandergewirbelt. Gleich sieben neue Akteure standen in der Startelf, Spieler wie Schmidt, Cheron und Boutakhrit fehlten aus beruflichen Gründen, Döbert wurde geschont, Verkaj war erkrankt. Aber die »Reserve« ließ von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Leistungsvermögen aufkommen.

Seitz war zufrieden: »Alle haben ihre Leistung gebracht. Man muss ja auch berücksichtigen, dass die Mannschaft so noch nie zusammen gespielt hat.«

Schon mit dem ersten Angriff gelang Jonas Fritsch die Führung, als er eine schöne Flanke von Roberto Desch über die Linie drückte. Sieben Minuten später vereitelte Torhüter Peter Neuberger mit einer Glanzparade gegen McLemore die große Ausgleichschance der Bayern. Zwei Minuten danach schon so etwas wie die Vorentscheidung. Nach einem Patzer des Hofer Torhüters war Daniele Bruno zur Stelle und erzielte das 2:0. Mit der sicheren Führung im Rücken ließ die Viktoria die Platzherren erst einmal anrennen, war aber jederzeit Herr der Situation. Nach knapp einer halben Stunde erhöhte Kizilyar sogar auf 3:0. Er verwandelte einen Abpraller, nachdem Lukas Oppermann mit einem Foulelfmeter an Hofs Torhüter gescheitert war. »Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr guten Fußball gezeigt und teilweise toll kombiniert«, lobte Seitz.

Souveräne zweite Hälfte

Souverän gestaltete die Viktoria genauso den zweiten Durchgang, bei dem Oppermann gleich zu Beginn zwei Chancen ungenutzt ließ. Seitz war dennoch mit dem Stürmer zufrieden: »Es war wichtig, dass er jetzt erstmals von Beginn an spielen konnte. Man hat gesehen, dass er noch ein wenig Zeit braucht.«

Neuberger pariert stark

Das letzte Fünkchen Hoffnung der Bayern schwand in der 55. Minute, als Fleischer einen Strafstoß über das Tor drosch. Mit mehr Konsequenz hätten die Aschaffenburger weitere Treffer erzielen können, aber etliche Konter spielten sie nicht sauber zu Ende. Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Torhüter Neuberger, der in der 88. und 89. Minute mit zwei tollen Paraden das zu Null rettete.

»Alles in allem ein rundum gelungener Abend für uns.« Für das Viertelfinale am 3. Oktober hat Jochen Seitz vor allem einen Wunsch: »Es wäre schön, wenn wir mal ein Heimspiel hätten.« Die Löwen aus München würde er gerne nehmen, »aber mit Unterhaching ist ja noch ein weiterer attraktiver Drittligist im Topf.« In der nächsten Woche könnten die Würzburger Kickers noch dazukommen.

Klaus Gast
 

SpVgg Bayern Hof - Viktoria Aschaffenburg 0:3 (0:3)

Aschaffenburg: Neuberger – Beinenz, Kizilyar, Dähn, Fritsch – Grünewald, Desch (ab 66. Wittke) – Zehnder, Toch, Oppermann (ab 62. Verkamp) – Bruno (ab 81. Diarra). – Zuschauer: 1000. – Tore: 0:1 Fritsch (2.), 0:2 Bruno (11.), 0:3 Kizilyar. – Schiedsrichter: Potemkin (Friesen). – Bes. Vorkommnis: Oppermann (Viktoria) scheitert mit FE an Guyon, Kizilyar verwandelt im Nachschuss (27.); Fleischer (Hof) schießt FE übers Tor (55.).

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