Dienstag, 25.09.2018

Viktoria darf keine Geschenke erwarten

Regionalliga Bayern Donnerstag, 12.07.2018 - 18:43 Uhr

Bislang sind die Aschaffenburger in Buchbach noch ohne Tor und Punkt. Das soll sich am Freitag ändern. Während Kizilyar und Dähn in der Startelf stehen, fällt Oppermann aus.

783 Ta­ge nach dem 3:5 in In­gol­stadt kehrt Vik­to­ria Aschaf­fen­burg mit dem Gast­spiel beim TSV Buch­bach (Frei­tag, 19 Uhr) in die Fuß­ball-Re­gio­nal­li­ga Bay­ern zu­rück. Mit Si­mon Sch­midt, Da­ni­el Che­ron, Da­nie­le Toch, Ke­vin Witt­ke, Björn Schnit­zer und dem da­mals nicht ein­ge­setz­ten Jo­nas Fritsch sind sechs Spie­ler noch da­bei. Zum Wiedereinstand darf der Aufsteiger keine Geschenke erwarten: Der Verband hat ihn gleich mit einem schweren Auswärtsspiel bedacht.

Von den Oberbayern kehrten die Aschaffenburger bei allen drei bisherigen Gastspielen jeweils mit einer 0:1-Niederlage zurück. »Das interessiert mich herzlich wenig«, will sich Trainer Jochen Seitz mit solchen Auflistungen nicht aufhalten. Daran tut er gut, ist doch in der vierten Liga die Statistik wahrlich nicht der große Freunde der Viktoria.

»Wir wollen so lange wie möglich diese Klasse halten« - könnte von Seitz stammen, ist aber ein Zitat von Anton Bobenstetter, der den TSV bereits in der Landesliga trainiert hat und mit Unterbrechung in sein zwölftes Jahr geht. Die Buchbacher sind diesem Ziel bisher immer gerecht geworden. Seit der Gründung 2012 gehören sie zum Inventar der bayerischen Regionalliga - auch wenn es vorige Saison lange Zeit eng war und sich die Mannschaft erst im Endspurt noch Platz zwölf sicherte.

Gefährlicher Petrovic

Reagiert haben die Oberbayern auf ihre Art. Die Mannschaft blieb bis auf Gordon Büch (zu Hertha BSC Berlin II) zusammen. Drei junge Talente haben die Buchbacher verpflichtet und dazu mit dem 22-jährigen Marco Rosenzweig einen »Senior«. Der hat mit Unterhaching bereits Dritt- und Viertligaerfahrung und soll die Abwehr stabilisieren. »Wir müssen besonders auf Aleksandro Petrovic aufpassen«, warnt Seitz vor dem Buchbacher Angreifer, der insgesamt 57 Ligatore erzielt hat. Außerdem hat er seine Mannschaft darauf eingestellt, dass der TSV vor allem versuchen wird, schnell über die Außenbahnen nach vorne zu kommen.

»Einen Kracher im Sturm, der Spiele entscheidet, würden wir sehr gerne noch nehmen« - noch so ein Bobenstetter Zitat, das Jochen Seitz sofort unterschreibt. Zumal er auf den als zweite Spitze eingeplanten Lucas Oppermann wegen einer Patellasehnenreizung im Knie verzichten muss. Philipp Beinenz setzte wegen einer Wadenverhärtung ein paar Tage mit dem Training aus, kann aber wohl mitfahren. »Ein bis zwei Positionen sind noch offen«, sagt Seitz. Von den Neuzugängen dürften es die Defensivspezialisten Ugurtan Kizilyar und Luca Dähn in die erste Elf schaffen. Dass die Mannschaft gleich zum Einstand schon ihr volles Potenzial abrufen muss, steht für Seitz außer Frage: »Insgesamt ist es für uns eher ein unangenehmes Spiel, das über den Kampf entschieden wird.«

Lange Dienstreise

Für die Aschaffenburger Mannschaft beginnt die lange Dienstfahrt in den Landkreis Mühldorf/Inn am Freitag um die Mittagszeit und endet irgendwann am Samstag in den frühen Morgenstunden. Die Trainer kehren sogar noch später nach Aschaffenburg zurück. Jochen Seitz und sein Co Gerald Mai bleiben im Alpenvorland und nehmen mit Rosenheim und Memmingen die nächsten beiden Gegner der Viktoria in Augenschein.

Klaus Gast

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