SV Vatan Spor nach Befreiungsschlag in Karlburg gefordert

Erens Erwartung, Amrheins Anpassung

Landesliga Nordwest
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Fußball, Landesliga Nordwest: SV Vatan Spor A'burg – SV Alemannia Haibach. Aschaffenburg, Sportgelände Vatan Spor. (17.09.2022)
Foto: Thomas Minnich
Nach dem Be­f­rei­ungs­schlag ge­gen Ale­man­nia Hai­bach blickt der SV Va­tan Spor dem nächs­ten Du­ell mit ei­ner Spit­zen­mann­schaft ent­ge­gen: Am Sams­tag sind die Aschaf­fen­bur­ger beim TSV Karl­burg zu Gast, dem Ta­bel­len­drit­ten der Lan­des­li­ga Nord­west.

Unterdessen spielen Röllbach und Frammersbach zu Hause, Haibach ist an diesem Wochenende nicht im Einsatz.

Balsam für die Seele

TSV Karlburg - SV Vatan Spor Aschaffenburg. - Samstag, 16 Uhr. - Vorsaison: 1:1 (H), 0:2 (A). - Spiel eins nach Ersan Banbal war nicht nur erfolgreich, sondern auch Balsam für die Seele: Das 2:1 gegen Alemannia Haibach hat Vatan Spor ziemlich gut getan, soll aber erst der Anfang gewesen sein. »Unsere Erwartung ist, dass wir jetzt eine Serie starten«, sagt Banbals Nachfolger Baris Eren und schickt dann mit Blick auf das Auswärtsspiel in Karlburg hinterher: »Wir treffen dort auf eine Top-Mannschaft, die mit breiter Brust auftreten wird.«

Der TSV ist seit acht Partien ungeschlagen - und auf Aschaffenburger Seite gibt es so manchen Ausfall, der Vatan Spors Ausgangslage nicht gerade verbessert. Cenk Güvenc und Adin Ferizovic sind nach wie vor im Urlaub, Furkan Sandikci kehrt zwar am Freitag aus diesem zurück, offen ist aber noch, ob der Mittelfeldmann nach seiner Pause auf Anhieb im Kader steht.

Das gilt auch für Ünal Noyan, der seit Wochen angeschlagen ist. »Er hat Probleme mit dem Fußgelenk«, sagt Eren - wohlwissend, wie schwer es wiegen würde, sollte der Torjäger nicht zur Verfügung stehen.

TuS Röllbach - 1. FC Sand. - Samstag, 15 Uhr. - »Es gibt nur eins«, sagt Röllbachs Trainer Simon Goldhammer vor dem Duell mit Sand und meint: Gegen den Bayernliga-Absteiger zählt für seine Mannschaft nur ein Sieg. In der vergangenen Woche gegen Höchberg hat Sand zwar aus einem 1:3 in der Schlussphase ein 4:3 werden lassen und damit die ersten Punkte der Saison eingefahren - trotzdem muss es Röllbachs Anspruch sein, ein Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten zu gewinnen.

»Mit einem Sieg wären wir wieder im Soll«, sagt Goldhammer, »aber das hätten wir letzte Woche schon sein können.« Das 0:2 in Friesen ließ die Röllbacher ziemlich ernüchtert zurück, jetzt steht der TuS vor einer Pflichtaufgabe. Sands Triumph gegen Höchberg war zwar ein Warnschuss, doch die Auswärtsbilanz des Bayernliga-Absteigers spricht Bände: sechs Spiele, sechs Niederlagen und 1:28 Tore.

TuS Frammersbach - SV Friesen. - Sonntag, 15 Uhr. - Nach dem jüngsten 2:0 in Schwebenried hat sich in Frammersbach zwar eine gewisse Erlösung breitgemacht - dennoch findet sich der Aufsteiger nach wie vor nur knapp oberhalb der Abstiegszone wieder, obwohl er eigentlich das Zeug hat für einen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Nun treffen die Nordspessarter auf den SV Friesen, ehe mit Sand, Rottendorf und Vatan Spor drei Mannschaften warten, die derzeit hinter Frammersbach stehen. Spielertrainer Patrick Amrhein sagt deshalb: »Wenn alles gut läuft, könnten wir jetzt eine Serie starten.«

In Schwebenried hat der 32-Jährige seine Mannschaft erstmals in dieser Saison nicht in einem 3-5-2, sondern in einem 4-4-2 auf den Rasen geschickt. Jetzt sagt Amrhein: »Es könnte sein, dass wir wieder mit Dreierkette spielen, um uns ein bisschen an Friesen anzupassen und die Chancen auf drei Punkte zu erhöhen.«

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