Montag, 18.03.2019

Röllbach muss gegen Unterpleichfeld und länger auf Florian Grimm verzichten

Landesliga Nordwest
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Herber Verlust: Auf Florian Grimm (rotes Trikot) muss der TuS Röllbach lange verzichten. Foto: Petra Reith
Foto: Petra Reith

In der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west möch­te der TuS Röll­bach den Schwung aus dem Der­by-Sieg in Er­len­bach mit­neh­men.

TuS Röllbach - TSV Unterpleichfeld (Sonntag, 15 Uhr). - Derzeit steht die Mannschaft samt Trainer Albano Carneiro unter Schock. Florian Grimm musste in Erlenbach nach gut 20 Minuten verletzungsbedingt ausgetauscht werden und bekam nun die Diagnose Riss des vorderen Kreuzbandes. »Es ist ein Riesenverlust«, sagte der konsternierte Trainer.

»Es ist schlimm«

»Nicht nur menschlich, er fehlt uns mit seiner Präsenz, seiner Körpersprache«, so Carneiro weiter. »Die jungen Spieler schauen alle zu ihm auf«, weiß der 50-Jährige. »Sowas möchtest du als Trainer immer vermeiden, kannst das halt nicht immer«, führt der Trainer weiter aus. Derzeit würden Mannschaft und Verantwortliche sehr emotional agieren. »Es ist schlimm, wenn man sich alle zwei Tage sieht und dann weiß, jetzt hockt er alleine zu Hause und wartet, bis das Knie abschwillt und ein Termin für die Operation festgelegt wird«, so Carneiro.

Topfitter Leader

Er beschreibt den 33-Jährigen als topfitten Leader, der alles dafür tut, um weiter auf hohem Niveau Fußball spielen zu können. Er rechnet damit, dass Florian Grimm frühestens in acht bis zehn Monaten zurückkommt und dann natürlich noch Zeit braucht, um sein altes Niveau wieder zu erreichen. Für die Mannschaft bedeutet dies, dass sie noch enger zusammenrücken muss.

»Gegen Unterpleichfeld geht es um drei ganz wichtige Punkte«, sagt Carneiro. Er denkt nicht gern an das Hinspiel zurück, wo seine Mannschaft mit 1:5 eine schwache Vorstellung abgeliefert hatte. »Wir wollen da schon eine Wiedergutmachung und in jedem Fall gewinnen«, sagt der gebürtige Dieburger. Zwar habe der TuS inzwischen elf Punkte Vorsprung, man dürfe sich aber deswegen nicht in Sicherheit wiegen. Zumal mit Unterpleichfeld der punktgleiche Tabellennachbar gastiert. Zunächst muss es gelingen, das Loch im Mittelfeld zu schließen und dann gegen einen physisch robusten Gegner dagegenzuhalten.

Derzeit gelte es zudem, noch ein paar Wehwechen aus dem Erlenbach-Match auszukurieren. »Die Mannschaft merkt diese kämpferische Leistung noch immer«, hat der Trainer in den Übungseinheiten unter der Woche erkannt. »Wir müssen am Sonntag entsprechend in die Zweikämpfe gehen«, lautet daher die Forderung des Trainers. »Griffig und bissig sein und die schnellen Stürmer in den Griff bekommen, dann holen wir die Punkte«, hofft Carneiro.

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