Freitag, 16.11.2018

Das Derby soll die Wende bringen

Landesliga Nordwest Donnerstag, 08.11.2018 - 18:28 Uhr

In der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west steigt im Er­len­ba­cher Wald­sta­di­on das Der­by ge­gen Hai­bach. Bei­de Teams wol­len end­lich wie­der ei­nen Sieg fei­ern. Er­len­bach ge­wann acht­mal nicht. Hai­bach ver­lor zu­letzt drei­mal oh­ne ei­ge­nen Tref­fer.

SV Erlenbach - Alemannia Haibach (Samstag, 14 Uhr). - »Wir haben wieder viel gesprochen«, sagt Erlenbachs Co-Trainer Jens Mehrmann. Erstmals habe man auch Spieler in die Einzelkritik genommen und Fehler direkt angesprochen. »Wir hoffen, dass es eine Reaktion gibt«, so Mehrmann. Er spekuliert darauf, dass seine Spieler das Derby annehmen und entsprechend motiviert in die Partie gehen.

Mehrmann weiß, dass auch Haibach derzeit nicht in Form ist, spricht aber von der spielerisch stärksten Mannschaft der Liga. Er hofft, dass die Formschwäche, insbesondere im Abschluss, am Wochenende so bleibt. »Wenn wir endlich mal zu null spielen«, so Mehrmann weiter.

Ein Punkt nützt nichts

Er sagt, die letzten beiden Heimspiele seien eigentlich okay gewesen, allerdings mehr gefühlte Niederlagen. »Ein Punkt nützt uns in unserer Tabellensituation nichts, höchstens für die Moral«, sagt der 33-Jährige. Das Spiel in Kleinrinderfeld sei leider richtungsweisend gewesen. »Es geht nun nur noch darum, vor der Winterpause beide Mannschaften hinter sich zu lassen und über dem Strich zu bleiben.«.

Der Co-Trainer wünscht sich, dass seine Kicker auch den eigenen Fans im letzten Heimspiel 2018 noch einmal etwas zeigen und sie mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden. »Bis jetzt haben sie noch nicht viel von uns gesehen«, so Mehrmann: »Eigentlich müssen wir sechs Punkte aus zwei Spielen holen, um den Anschluss zu halten«.

Wenigstens ist der Erlenbacher Kader am Wochenende weitgehend komplett. Lediglich Jakob Traut, der in Kleinrinderfeld passen musste, hat Knieprobleme. Sein Einsatz ist fraglich.

Das Tor ist wie vernagelt

Joachim Scheuermann, der Sprecher von Alemannia Haibach, kennt die Probleme des Gegners nur zu gut. »Ähnlich wie bei uns im letzten Jahr«, so Scheuermann. Er ist mit den letzten Ergebnissen nicht zufrieden, spricht aber von einer nach wie vor guten Stimmung und auch guten Spielen. »Nur das Tor ist halt wie vernagelt«, so Scheuermann. »Und es zählen nun mal die Tore.«

Aber man müsse auch die Kirche im Dorf lassen. »Wir haben vor sechs Monaten gegen den Abstieg gespielt, heute sind wir Fünfter mit sechs Punkten Rückstand«, rechnet Scheuermann vor. Im Gegensatz zu sogenannten Experten habe Haibach die Favoritenrolle stets von sich gewiesen. »Wenn jemand gesagt hätte, dass Karlburg und Rimpar vorne stehen, das wäre für mich ein Experte gewesen.«

Scheuermann betont, dass seine Elf sich Stück für Stück finden müsse und man im Verein mit der Entwicklung hoch zufrieden sei. Entsprechend wolle er auch nicht von einer Krise, nicht einmal von einer kleinen Krise sprechen. »Irgendwann geht der Schalter wieder rum, da bin ich mir sicher«.

Drei Fragezeichen

Zum Spiel am Samstag sagt Haibachs Sprecher: »Das Derby hat seine eigenen Gesetze, da wird viel über den Kampf gehen, der bessere soll gewinnen«. Bei Haibach ist am Samstag Mato Papic fraglich, der Probleme mit dem Sprunggelenk hat. Tobias Schrod ist an Grippe erkrankt und ebenso fraglich wie Christian März, der Rückenprobleme hat.

Steffen Schreck
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