Mittwoch, 14.11.2018

Weiter Ratlosigkeit über Schiedsrichter-Entscheidungen

Landesliga Nordwest Donnerstag, 06.09.2018 - 17:10 Uhr

Nach der über­ra­schen­den Nie­der­la­ge ge­gen Gees­dorf hat sich der SV Er­len­bach in den ver­gan­ge­nen Ta­gen mit den Ent­schei­dun­gen des Schieds­rich­ter­ge­spanns au­s­ein­an­der ge­setzt. In der Lan­des­li­ga Nord­west fährt das Team vom Un­ter­main am Sams­tag zum Ta­bel­len­vier­ten nach Karl­burg.

TSV Karlburg - SV Erlenbach (Samstag, 16 Uhr). - Erlenbachs Trainer Sebastian Göbig ist nach wie vor der Meinung, der Unparteiische habe das Spiel am vergangenen Samstag zu Ungunsten des SVE beeinflusst. Er nannte vor allem die Summe der fragwürdigen Entscheidungen bis hin zum Siegtreffer der Gäste als man eigentlich längst hätte in der Kabine sein müssen. Dort blieben im Übrigen die Schiedsrichter laut Göbig nach dem Spiel. »Sie sind nicht mal in das Vereinslokal gekommen, das sagt viel«, so der enttäuschte Trainer.

Er berichtet noch von einer Situation, die bisher noch kein Thema war. In der Halbzeit, so Göbig, habe sich Co-Trainer Jens Mehrmann beim Schiedsrichter erkundigt warum es eine Doppelbestrafung für Kocer (Rot und Elfmeter) gegeben habe. Daraufhin habe der Linienrichter vor Wiederanpfiff Mehrmann aufgefordert, das Sportgelände zu verlassen. »Angeblich hat er ihn wüst beschimpft, da gibt es jetzt auch noch ein Verfahren«, so Göbig.

»Jeder einzelne kann stolz sein«

Wie lange Kocer gesperrt sein wird, ist noch offen. Die Verantwortlichen vom SVE wissen nicht, was dem Spieler konkret zur Last gelegt wird. Seiner Mannschaft macht Göbig dagegen keine Vorwürfe. Im Gegenteil. »Jeder Einzelne kann stolz auf seine Leistung sein«, lautet sein Fazit. Verlieren sei auch in Ordnung, wenn man die gezeigte Leistung berücksichtigt.

Trainieren konnte die Mannschaft unter der Woche nicht viel. »Die Beine waren nach über einer Halbzeit in Unterzahl schwer«, begründet der Trainer. Zudem hätten sich einige Spieler leicht angeschlagen nicht zu 100 Prozent einbringen können. Wie es am Samstag aussieht, kann der 33-Jährige daher noch nicht exakt sagen.

Weiter fehlen wird Kuther nach seinem Bänderriss, ein großes Fragezeichen steht zudem hinter Kayaroglu. Er musste vor dem Spiel gegen Geesdorf kurzfristig passen, stand eigentlich schon auf dem Spielberichtsbogen. »Befürchtet wird ein Muskelbündelriss«, sagt Göbig. Die genaue Diagnose stehe noch aus.

Wieder im Training ist Maik Neuendorf mit einem Tapeverband. »Aber er hat natürlich noch Probleme«, so Göbig weiter. Über Karlburg hat er einige Informationen gesammelt. Er spricht von schnellen Leuten auf der Außenbahn mit viel Zug zum Tor.

»Irgendwas muss dahinter sein, wenn die da oben stehen«, schätzt der Erlenbacher. Er fordert daher von seiner Elf, wie am letzten Spieltag wieder an die Leistungsgrenze zu gehen. »Wie wir derzeit auftreten, können wir dort in jedem Fall punkten«, ist sich Göbig sicher.

Steffen Schreck
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