Mittwoch, 26.09.2018

Mühsamer Arbeitssieg für die Kahler Viktoria

Landesliga Nordwest Sonntag, 02.09.2018 - 19:50 Uhr

Bis zur 77. Mi­nu­te muss­ten die Ki­cker von Vik­to­ria Kahl in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west zit­tern, ehe der ein­ge­wech­sel­te Gök­han Ay­din die Sand­ha­sen er­lös­te und den knap­pen 2:1-Sieg ge­gen das Schluss­licht aus Auf­kir­chen si­cher­s­tell­te.

In einem Spiel mit nur wenig Landesliganiveau erkämpften sich die Sandhasen einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte.

Kahls Trainer Nils Noe nahm nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund. »Das war heute das schwächste Spiel, seit ich in Kahl bin. Wir haben außen keinen Zweikampf gewonnen und nur in der ersten halben Stunde ein eine ordentliche Vorstellung geboten. Die zweite Hälfte war einfach nur desolat.«

Der Gastgeber schaltete von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Die Gäste verlegten sich auf zwei Abwehrreihen, die bis auf wenige Ausnahmen den einheimischen Angreifern das Leben schwer machten. Nach dem schnellen 1:0 (11.) durch Bastian Schwalbe nach hervorragender Vorarbeit von Mike Kirchner erwarteten die 180 treuen Fans - die meisten aus Kahl ein Schützenfest.

Doch es kam anders. Als sich die Torflut für die Sandhasen nicht einstellte, agierten die Rot-Schwarzen immer nervöser und umständlicher. Dennis Rung vergab zwei gute Möglichkeiten. Und so kam es, wie es kommen musste: Kurz vor der Pause gab es einen Freistoß für die braven Mittelfranken. Während die Kahler Abwehr noch über das Stellen der Mauer diskutierte, nutzte Kunder die Gelegenheit und überlistete Viktoria-Torwart Patrick Kasiow. Trotz Einbahnstraßenfußball in Richtung SC-Kasten hieß es nach 45 Minuten nur 1:1.

Im zweiten Abschnitt hatte die Truppe von Josef Pelczer Lunte gerochen und wurde immer mutiger. Kahl fand überhaupt keine Bande mehr. Ein Freistoß durch Aydin in der 65 Minute, den SC-Schlussmann Friedrich parierte, war der einzige Lichtblick. Riesenglück für die Viktoria nur vier Minuten später: Nach einem Konter köpfte Pechvogel Egner aus fünf Metern genau in die aufnahmebereiten Hände von Kasiow.

In der Folge gab es mehrere Eckbälle für Kahl, alle jedoch ohne Erfolg. Aydin erlöste schließlich die Zuschauer, als er eine scharfe Hereingabe von Schwalbe zum 2:1 verwandelte. Mit einem Rung-Schuss an den Außenpfosten ging die Partie zu Ende, die viele Wünsche offenließ.

wosch

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