Samstag, 22.09.2018

Dezimierte Erlenbacher verlieren in der Nachspielzeit

(© Stefan Gregor)
Landesliga Samstag, 01.09.2018 - 20:08 Uhr

Am ach­ten Spiel­tag in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga-Nord­west hat der SV Er­len­bach ge­gen Gees­dorf ei­ne un­nö­t­i­ge Heim­nie­der­la­ge kas­siert. Vor al­lem mit dem Schieds­rich­ter­ge­spann ging der Ve­r­ein hart ins Ge­richt.

Am Ende waren es nur noch acht SVE-Spieler, die mit gesenktem Haupt den Platz verließen. Über eine Halbzeit stemmte sich Erlenbach mit neun Spielern gegen eine drohende Heimniederlage. In der Nachspielzeit erzielte Weiglein dann doch den 2:1 Siegtreffer für die Gäste. Danach musste Philipp Traut noch mit der Ampelkarte vom Feld. Schon in Halbzeit eins waren Zipp (33.) und Kocer (40.) vorzeitig zum Duschen geschickt worden.

Start nach Maß

Dabei schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Bereits mit der ersten Chance brachte Kocer seine Farben in Front (3.). Laut Funktionär Hartmut Heinrich hatte seine Mannschaft die Partie in der Folge im Griff und spielte auf das zweite Tor.

Stattdessen folgten sieben Minuten, die die übrige Partie entscheidend prägen sollten. Zunächst bekam Zipper Gelb-Rot (33.). Heinrich meinte, mit einem 19-Jährigen solle man reden, bevor man ihn nach dem zweiten Vergehen vom Platz stellt. Zwei Minuten später egalisierte Tahir für die Gäste. In der 40. Minute gab Referee Stühler nach Rücksprache mit seinem Assistenten Rot für Kocer und Foulelfmeter für Geesdorf. »Unser Spieler stand mit dem Rücken zum Gegner«, kommentierte Heinrich die für ihn nicht nachvollziehbare Entscheidung. Den Strafstoß setzte Dietrich an die Latte.

Chancen trotz Unterzahl

Nach der Pause hatte Erlenbach trotz Unterzahl die besseren Chancen. Heinrich lobte die kämpferische und disziplinierte Leistung. Zumindest einen Punkt, wenn nicht gar einen Dreier habe das Team verdient gehabt.

In der fünften Minute der Nachspielzeit - nur drei hatte der Referee laut Heinrich angezeigt - sprang der Ball nach einem langen Pass in den Strafraum Weiglein vor die Füße, der zum 2:1 für Geesdorf traf. »Er hat so lange spielen lassen, bis das Tor noch fällt«, monierte Heinrich, der kein gutes Haar am Unparteiischen ließ.

Steffen Schreck

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