Samstag, 17.11.2018

Lange Gesichter bei der Alemannia

Landesliga Nordwest Sonntag, 26.08.2018 - 18:12 Uhr

Lan­ge Ge­sich­ter bei der Ale­man­nia. Am sieb­ten Spiel­tag hat es Hai­bach zum ers­ten Mal in der Lan­des­li­ga Nord­west er­wischt. Der TSV Leng­feld fei­er­te da­ge­gen eu­pho­risch den ers­ten Sai­son­sieg.

So dicht la­gen am Sonn­tag Freud und Leid bei­ein­an­der. Das 2:0-En­d­er­geb­nis für die Gast­ge­ber stand schon zur Pau­se fest. Während Lengfeld von Beginn an einen unbändigen Siegeswillen aufwies, fanden die Gäste einfach kein Mittel, um die Niederlage zu verhindern.

»Wir haben irgendwie nicht zu unserem Spiel gefunden«, so Joachim Scheuermann, Sprecher des Sportausschusses, nach den 90 Minuten. »Es war ein Dämpfer zur rechten Zeit. Wir haben gesehen, dass in dieser Liga jedes Spiel ohne die richtige Einstellung schwer ist. Uns fehlt doch noch Einiges. Aber es waren nur drei Punkte, die wir verloren haben.«

Breunig trifft die Latte

TSV Lengfeld - Alemannia Haibach 2:0. - Die Grün-Weißen durften sich bei Göttin Fortuna bedanken, dass sie nicht in einen frühen Rückstand gerieten. Die Platzherren vermasselten zwei gute Möglichkeiten. Aber auch Haibach hatte nach einer Direktabnahme von Christian Breunig Pech, dass der einheimische Torwart Niklaus das Leder noch an die Latte lenkte.

Wenig später putzten die Alemannen-Abwehrspieler gemeinsam einen Schuss von Heckel knapp vor der Linie wieder ins Spielfeld zurück. Dann versetzte Routinier Mikic die Kicker vom Hohen Kreuz in Angst und Schrecken. Aus kurzer Entfernung lenkte das Schlitzohr den Ball zum 1:0 in die Maschen. Wenig später wollte es Nikolaos Koukalias zu genau wissen. Bei seinem Versuch prallte das Streitobjekt vom Pfosten ins Feld zurück.

Ein unglücklicher Abstoß von Haibachs Torwart Tim Glanz war der Ausgangspunkt für den zweiten Lengfelder Treffer. TSV-Akteur Markert roch den Braten, schoss aus mehr als 30 Metern an die Latte des Haibacher Kastens, und den Abpraller verwandelte Vollmer eiskalt. Der Vorsprung für die Würzburger Vorstädter zur Pause war verdient.

Auch im zweiten Abschnitt wurde es auf Haibacher Seite nicht besser. Lengfeld verwaltete ohne große Mühe das 2:0. Die Alemannia war an diesem Tag nicht fähig, der Begegnung noch eine Wende zu geben.

Das dicke Ende kam für die Gäste nach dem Schlusspfiff: Der nach eigenen Angaben während der Partie vom Gegner beleidigte Ricardo Santos verlor die Nerven und wurde wegen Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Wolfgang Schwarzkopf
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