Sonntag, 18.11.2018

Ein Sieg mit Genugtuung für Karlburg

Landesliga Nordwest Sonntag, 26.08.2018 - 14:31 Uhr

Der TSV Karl­burg fährt nach wie vor in der Er­folgs­s­pur. Am Sams­ta­gnach­mit­tag be­sieg­te die Mann­schaft von Trai­ner Pa­trick Strä­ß­er die DJK Schwe­ben­ried/Schwem­mels­bach mit 2:1.

Damit ver­tei­dig­ten die Karlburger den drit­ten Rang in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west. Nach der Par­tie sprach Karl­burgs As­sis­tenz­coach Da­ni­el Di­roll von Ge­nug­tu­ung.

TSV Karlburg - DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 2:1 (0:1). - Da Schwebenried/Schwemmelsbach am letzten Spieltag der vergangenen Saison in Karlburg in der Nachspielzeit zum 1:1 getroffen hatte, musste der TSV den beschwerlichen Weg über die Relegation einschlagen, um die Zulassung für eine weitere Spielzeit in der Landesliga zu erhalten. Auch deshalb war die Partie am Samstag eine emotionale Angelegenheit. »Man sieht sich immer zweimal im Leben. Jetzt konnten wir es ihnen heimzahlen«, sagte Co-Trainer Daniel Diroll, der Patrick Sträßer (Urlaub) vertrat.
Diroll hatte im Wesentlichen auf jene Elf gesetzt, die in der Vorwoche mit 2:1 in Fuchsstadt gewonnen hatte. Einzig Steffen Bachmann spielte anstelle von Bara Top.
Zwischen den Pfosten stand einmal mehr Fabian Brand. »René Kohlhepp war im Urlaub und hatte danach nur zwei Einheiten, das war der Hintergrund«, erklärte Diroll. Ob Brand nun die Nummer eins ist oder das Wechselspiel fortgeführt wird, ist offen. »Wir werden eine Lösung finden«, sagte Diroll nur.

Müller trifft aus dem Nichts

Mit Brand im Tor dominierte Karlburg anfangs die Partie, dem Vortrag ging im letzten Drittel des Spielfelds aber die Konsequenz und Geradlinigkeit ab. Und Mitte der ersten Hälfte gerieten die Hausherren auch noch ins Hintertreffen: Maximilian Müller überwand Brand und brachte Schwebenried/Schwemmelsbach aus heiterem Himmel in Front (24.).
Es dauerte bis zur zweiten Hälfte, ehe sich der TSV berappelte und zurückschlug: Erst überstand Karlburg einen Konter, der wohl die Entscheidung bedeutet hätte, dann traf Manuel Römlein nach einer Flanke zum 1:1 (69.), und wenig später legte Sebastian Stumpf nach einer Ecke per Kopf das zweite Karlburger Tor des Nachmittags nach (72.). Nun war Schwebenried/Schwemmelsbach gefordert, doch Dirolls Elf war in der Schlussphase dem dritten Treffer näher als die Gäste dem zweiten. So feierte der TSV einen verdienten Heimsieg - und blieb auf Rang drei.
Nun dient es Karlburg als Warnzeichen, dass die Mannschaft schon vor einem Jahr gut in die Spielzeit gefunden hatte, dann aber noch in den Abstiegskampf stürzte. Diroll sagt: »Jetzt sind wir ein Jahr weiter. Letzte Saison haben wir in der Vorrunde noch davon gelebt, dass die Gegner unsere Spieler kaum gekannt haben. Das ist jetzt anders - und wir haben trotzdem schon viele Punkte geholt.«

Sebastian Leisgang
 
TSV Karlburg – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 2:1
Karlburg: Brand – Kübert, Schramm, Schiebel, Wabnitz – Fenske, Rösch (62. Köhler) – Machau (76. Lambrecht), Römlein, Bachmann – Stumpf (90. Frank).
Tore: 0:1 Müller (24.), 1:1 Römlein (69.), 2:1 Stumpf (72.). – Zuschauer: 250. – SR: M. Geuß (Sylbach).
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