Samstag, 25.05.2019

Vor dem Doppelspieltag an Ostern geht es für den SV Erlenbach zur Ablenkung in die Lasertag-Arena

Landesliga Nordwest
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Nachdenklich: SVE-Coach Nico De Rinaldis. Foto: Denise Nadler
Foto: Denise Nadler

Dop­pel­spiel­tag für Er­len­bach in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga-Nord­west. Nach dem Heim­spiel ge­gen Fuchs­stadt am Kar­sams­tag muss der SVE am Os­ter­mon­tag die wei­te Rei­se zum Nach­hol­spiel nach Auf­kir­chen an­t­re­ten. Bei­des sind im­mens wich­ti­ge Spie­le für den SVE.

SV Erlenbach - FC Fuchsstadt (Samstag, 16 Uhr), SC Aufkirchen - SV Erlenbach (Montag, 15 Uhr). - Erlenbachs Trainer Nico De Rinaldis weiß genau, was seine Mannschaft in den beiden Spielen erwartet. »Ich glaube nicht, dass Fuchsstadt und Aufkirchen zu Ostern Geschenke an den SV Erlenbach verteilen«, lautet seine Einschätzung. Er will auch nicht pokern und in beiden Spielen die jeweils stärkste Elf auf den Platz schicken.

Nach dem knappen 0:1 in Höchberg war unter der Woche zunächst einmal Regeneration angesagt. Wie angekündigt, ließ sich der Verein etwas für seine Spieler einfallen. Gemeinsam besuchte man eine Lasertag-Arena. »Damit sie den Kopf freibekommen, haben wir nicht geredet und nicht trainiert«, so De Rinaldis. Wenn es mit dem Spaß innerhalb der Mannschaft aufgrund der Ergebnisse nicht klappt, dann muss eben von außerhalb gute Laune ins Team getragen werden.

An Motivation mangelt es seiner Meinung nach jedenfalls nicht. »Sie haben in den letzten Spielen immer ihr letztes Hemd gegeben, es wäre schön, wenn es mit dem ersten Dreier im Jahr 2019 klappt«, hofft der 45-Jährige. Dabei kann er wohl aus dem Vollen schöpfen und muss nicht wie am Wochenende improvisieren. Einzig hinter Nils Günther stehe noch ein Fragezeichen. De Rinaldis sagt, Kayaroglu habe für Höchberg wegen Krankheit abgesagt, dafür habe der noch unerfahrene Okan Yildiz über 60 Minuten ein gutes Spiel gezeigt. Kayaroglu sei allerdings bis zum Wochenende wieder fit. Überhaupt habe er in Höchberg nur einen Torwart und einen richtig gesunden Reservisten auf der Bank gehabt.

Anreise von 250 Kilometern

Generell bedauert er Ausfälle durch Beruf, Studium oder auch Krankheit, die mit dem kleinen Kader schwer zu kompensieren seien. »Damit muss ich aber seit drei Monaten leben und der Verein seit Rundenbeginn«, so De Rinaldis. Für ihn aber mit ein Grund, warum »der Sprit nicht ganz über die Ziellinie reicht«. »Man hat eben nicht die Qual der Wahl, wen man bringt«, sagt der Obernauer. Man müsse eben hoffen, dass die Spieler von der Bank immer einen guten Tag haben. Was er nicht als Kritik an den Spielern verstanden wissen will.

Nach dem Fuchsstadt-Spiel ist dann natürlich Regeneration pur angesagt. Die Spieler sollen mit Eistonnen wieder fit werden. Und De Rinaldis hofft, am Montag die 250 Kilometer nach Aufkirchen mit einem Sieg im Rücken antreten zu können.

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