Donnerstag, 23.05.2019

Ganz entspannt ins Gipfeltreffen: Kahls Trainer Noe setzt gegen Spitzenreiter Karlburg auf bessere Chancenverwertung

Landesliga Nordwest
Kommentieren

Das hät­te der Ter­min­ge­stal­ter in der Fuß­ball-Lan­des­li­ga Nord­west nicht bes­ser ma­chen kön­nen: Am fünft­letz­ten Spiel­tag kommt es zu Os­tern zum Spit­zen­tref­fen zwi­schen dem Zweit­plat­zier­ten Vik­to­ria Kahl und dem Ta­bel­len­füh­rer Karl­burg. Es ist da­von aus­zu­ge­hen, dass am Kar­sams­tag um 16 Uhr das Sta­di­on in Kahl Mas­sen­be­such er­war­tet.

Die Verantwortlichen bei den Sandhasen hoffen nur, dass dieses Mal der Wettergott mitspielt und ihnen nicht, wie beim Besuch der Haibacher vor einiger Zeit, die kalte und nasse Schulter zeigt.

Falls die Karlburger ihrem Coach Patrick Sträßer zum Abschied einen Sieg schenken, dürfte das Rennen um den Titel beendet sein. Wenn aber die Kahler das bessere Ende für sich behalten, sind die Schützlinge von Trainer Nils Noe ernsthafter Konkurrent bei einem Abstand von nur noch drei Punkten.

»Brauchen einen Dreier«

Viktoria Kahl - TSV Karlburg (Samstag, 16 Uhr). - Der Kahler Coach Nils Noe ist vor dem »Gigantentreffen« ganz entspannt. »Es wäre natürlich schön, wenn wir gegen den Spitzenreiter punkten könnten. Wir brauchen einen Dreier, den Gästen genügt schon ein Unentschieden.« Noe hat noch immer die Heimpleite gegen Feuchtwangen nicht überwunden. »Diese verlorenen Zähler könnten uns am Ende fehlen.«

Der Viktoria-Übungsleiter will aber nicht nachkarten, sondern konzentriert die Aufgabe am Karsamstag angehen. Von der Leistung seiner Jungs in Geesdorf (3:1-Sieg) war er sehr angetan. »Aber wir müssen grundsätzlich unsere Chancen besser verwerten.« Dabei hat er schon an das Match gegen Karlburg gedacht. Noe geht davon aus, dass der Gegner sein Glück aus einer verstärkten Defensive heraus versuchen wird.

»Wir sind sportlich im Moment sehr gut drauf.« Deshalb ärgern ihn auch die Aussetzer, zu denen auch das schwache 1:1 in Aufkirchen gehört. Der Kahler Trainer will alles daran setzen, den aktuellen Rückstand von sechs Punkten in der Tabelle nach den 90 Minuten auf dem Waldsportplatz auf drei Zähler zu verringern. Über einen eventuellen Aufstieg in die Bayernliga spricht er (noch) nicht.

Enrico Puglisi muss noch ein Spiel aussetzen, Dominik Stenger leidet an einer Bauchmuskelzerrung. Ansonsten sind alle Balltreter wohlauf.

»Unterpleichfeld hat uns mit dem körperbetonten Spiel alles abverlangt«, betont Karlburgs Trainer Patrick Sträßer in seinem Rückblick auf das jüngste Heim-0:0. »Wir haben 15 Minuten gebraucht, um zu unserem Spiel zu finden. Dann verlief das Match ausgeglichen. Wir haben in den vergangenen drei Spielen sieben Zähler geholt, eine befriedigende Bilanz. Insgesamt spielen wir eine überragende Saison.«

Bachmann wackelt

In Kahl erwartet der Karlburger Fußball-Lehrer ein hart umkämpftes Spiel. »Ich war dort schon mit verschiedenen Mannschaften und weiß, wie schwer es ist, in Kahl zu gewinnen.« Die Viktoria könne an einem guten Tag gegen jeden gewinnen. Ihr größtes Manko: »Sie sind nicht so beständig.«

Sträßer will den ersten oder zweiten Platz. »Wir nehmen in Kahl alles mit, auch wenn unsere Spielerdecke immer dünner wird. Dann warten wir ab. Hoffentlich ist Steffen Bachmann bis Samstag wieder gesund.«

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!
Facebook
Twitter
RSS-Feeds
WhatsApp
Live-Blog
Hilfe