Überrascht Pflaumheim auch in Wasserlos?

Auftaktsieger im direkten Vergleich

Bezirksliga Unterfranken-West
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Fußball Tor
Foto: Petra Reith
Der zwei­te Spiel­tag der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West ver­spricht in­ter­es­sant zu wer­den: Nur in drei der acht Spie­le tref­fen sich Geg­ner, die sich aus der vo­ri­gen Sai­son ken­nen. In Was­ser­los und Hain kämp­fen vier ver­lust­punkt­f­reie Teams um die Spit­ze.

Unter dem Druck des Nicht-Verlieren-Dürfens steigen bereits die Spiele in Hösbach-Bahnhof, Keilberg und Sailauf. Mechenhard möchte dem Meisterschaftsanwärter aus Leider eins auswischen. Heimbuchenthal zielt in Eisingen gegen den zweiten Aufsteiger auf den zweiten Dreier.

TV Wasserlos (3 Punkte/1. Platz) - TSV Pflaumheim (3/2.). - Glänzend aus den Startlöchern sind sowohl Wasserlos als auch Pflaumheim gekommen. Die Elf von Patrick Emmel schaffte das Kunststück, den von ihr selbst zum Titelanwärter erkorenen TSV Kleinrinderfeld auf dessen eigenem Platz mit 5:0 zu bezwingen. Aufsteiger Pflaumheim bewies gleich gegen einen arrivierten Gegner, dass mit ihm zu rechnen ist, und schlug die Bahnhöfer mit 2:0.

Die Euphorie bei den Verantwortlichen hält sich trotzdem in Grenzen. Der Wasserloser Vorsitzende Martin Staab: »Ich habe dem Trainer gesagt, jetzt erwarte ich die Meisterschaft, aber das war natürlich nur im Spaß. Wir haben vier wichtige Spieler verloren, die durch junge ersetzt wurden. Wir vertrauen ihnen selbstverständlich, aber klar ist, dass wir in jedem Spiel an die Grenzen gehen müssen. Natürlich möchten wir gerne nachlegen, aber gerade gegen Pflaumheim haben wir uns schon immer schwergetan.«

Pflaumheims Sprecher Andreas Peter hat in dieser Woche andere Prioritäten: »Ich bin mit der Vorbereitung unseres Weinfests beschäftigt. Ich weiß nur, dass in dieser Woche am Dienstag und Donnerstag statt Mittwoch und Freitag trainiert wird. Unser Ziel Klassenerhalt werden wir nicht nach einem Spiel ändern. Wichtig ist, dass wir Selbstbewusstsein getankt haben und hoffen, dass wir in Wasserlos etwas mitnehmen können. Ausfälle gibt es nicht.«

Leider Favorit in Mechenhard

SV Frankonia Mechenhard (0/10.) - TuS Leider (3/2.). - Der Papierform nach wird es sehr schwierig für die Frankonen werden, im ersten Bezirksliga-Heimspiel nach etlichen Jahren als Sieger vom Platz zu gehen. Der große Meisterschaftsfavorit aus Aschaffenburg ist personell sowohl qualitativ als auch quantitativ besser besetzt als der Neuling. Es handelt sich also aus Mechenharder Sicht um ein Bonusspiel: Die Frankonia kann nur positiv überraschen.

Spvgg Hösbach-Bahnhof (0/14.) - TSV Neuhütten/Wiesthal (1/8.). - Einen ersten Dämpfer kassierte die Spvgg in Pflaumheim, weil insbesondere die Durchschlagskraft im Angriff fehlte. Doch auch Neuhütten/Wiesthal hatte sich zu Hause gegen den Aufsteiger aus Eisingen sicher mehr als ein Remis erhofft. In der vergangenen Saison setzten sich die Bahnhöfer in beiden Spielen durch und gelten auch diesmal als klarer Favorit.

TSV Keilberg (0/14.) - SC Schwarzach (0/13.). - Nachdem Keilberg sich in Leider trotz der Niederlage achtbar aus der Affäre gezogen hat, soll gegen den zweiten Aufsteiger aus der Region Würzburg der erste Dreier eingefahren werden. Beide Mannschaften unterlagen zuletzt der DJK Hain: Keilberg war vor zwei Wochen im Spessartcup chancenlos, während Schwarzach zum Ligaauftakt nur knapp mit 0:1 unterlegen war.

TSV Eisingen (1/8.) - TSV Heimbuchenthal (3/4.). - Nach Mechenhard bekommt es der TSV Heimbuchenthal in Eisingen erneut mit einem Aufsteiger zu tun. Auf eigenem Platz reichte es bei der Saisoneröffnung zu einem knappen Sieg, die Auswärtsaufgabe bei den heimstarken Eisingern könnte noch eine Idee schwieriger werden. (alle Samstag, 16 Uhr)

DJK Hain (3/7.) - TSV Lohr (3/4.). - Zwei Mannschaften, die sich für die beginnende Saison viel vorgenommen haben, treffen im Seebachtal aufeinander. Die erste Aufgabe haben beide bereits mit gutem Erfolg gelöst, nun erfolgt im direkten Aufeinandertreffen bereits eine erste Weichenstellung.

Spfr. Sailauf (0/10.) - FC Viktoria Mömlingen (0/10.). - Unterschiedlicher hätte die vergangene Saison für die Kontrahenten nicht verlaufen können. Während Mömlingen als Aufsteiger die große Überraschung war, kam Sailauf erst spät ins Rollen, der Klassenerhalt wurde gar erst durch Verzicht eines anderen Vereins ermöglicht. In der Vorrunde 21/22 schenkte Mömlingen den Sialufern ein halbes Dutzend ein, in der Rückrunde erkämpften die Sportfreunde ein 2:1. Nach den Auftaktniederlagen stehen beide schon unter Zugzwang. (alle weiteren Spiele Sonntag, 15 Uhr)

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