Machen die Bahnhöfer das Rennen oder ist die Zeit reif für den TuS Leider?

Vorschau auf die Bezirksliga Unterfranken-West

Bezirksliga Unterfranken-West
2 Min.

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Patrick Schneider (weißes Trikot) ist ein Garant für Tore bei der Spvgg Hösbach-Bahnhof.
Foto: Petra Reith
Die Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken West bleibt at­trak­tiv: Auch nach dem Auf­s­tieg der bei­den stärks­ten Mann­schaf­ten der Vor­sai­son - TuS Fram­m­ers­bach und ASV Rim­par - dürf­te der sport­li­che Stel­len­wert der Klas­se kaum ge­lit­ten ha­ben.

Spielstarke Mannschaften wie der TuS Leider oder die Spvgg Hösbach-Bahnhof stehen auf dem Sprung nach oben und brauchen sich sicherlich vor so manchem Landesligaclub nicht zu verstecken.

In der Breite besser

In der Breite dürfte die Klasse sogar zugelegt haben, nachdem schwächere Mannschaften wie Uettingen, Buchbrunn/Mainstockheim und Gemünden/Seifriedsburg abgelöst wurden durch Mechenhard, Eisingen, Schwarzach und Kleinrinderfeld. Die Meister der beiden Würzburger Kreisligen, Eisingen und Schwarzach, sind am Untermain relativ unbeschriebene Blätter. Ex-Landesligist Kleinrinderfeld will nach einer schwachen letzten Runde wieder angreifen. Der Umbruch im Kader beim TSV ist gewaltig: Zehn Abgängen stehen ebensoviele Neuzugänge gegenüber, ein Platz unter den ersten Fünf wird angepeilt.

Der Aschaffenburger Kreisligazweite Mechenhard zeigte seine Qualitäten in der Relegation und setzte sich gegen Sailauf durch. Mit Fabian Törcsvary (zurück nach Röllbach) muss Neu-Trainer Christian Stapp allerdings auf einen wichtigen Eckpfeiler der Aufstiegself verzichten.

 

>>> Lesen Sie zu diesem hier auch das Interview mit Steffen Bolze vom Tus Leider <<<
Seit elf Jahren hat Steffen Bolze das Kommando beim TuS Leider, heuer der Top-Favorit.
Foto: Petra Reith


Für die Meisterschaft benennen die Vereine einen klaren Favoriten: Zehn der 16 Clubs sehen den TuS Aschaffenburg-Leider auf dem Thron. Nach mehreren Jahren in der Spitzengruppe könnte die Zeit nun reif sein für die Elf vom Schönbusch. Im Vorjahr noch knapp hinter Hösbach-Bahnhof platziert,ist dieses deutliche Votum doch etwas überraschend, denn auch Hösbach-Bahnhof mit ihrem Trainerfuchs Jürgen Baier hat sich noch einmal verstärkt. Leider muss mit Torhüter Max Zelder und Sebastian Feyh zwei Stammkräfte ersetzen. Beide Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, die immer wieder auch für Nachschub in der ersten Mannschaftsorgt.

Viel zugetraut wird auch der glänzend besetzten Mannschaft der DJK Hain: Im letzten Jahr blieb man weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, diese Scharte soll nun ausgewetzt werden. Von der Offensivstärke her ist Hain allemal eine Spitzenmannschaft, Trainer Horr wird darauf achten müssen, dass auch die Deckungsarbeit konsequenter als zuletzt verrichtet wird.

Im Schatten der Großen

Eine Mannschaft, die etwas im Schatten der Großen steht, sich aber unter anderem mit dem schussstarken Kahler Mike Kirchner gut verstärkt hat, ist der TSV Pflaumheim. Er könnte die Rolle der Überraschungself übernehmen, die zuletzt Mömlingen innehatte. Viktoria Mömlingen selbst übt sich in Understatement und gibt als Saisonziel nach der herausragenden Aufstiegssaison nur noch den Klassenerhalt als Ziel an, muss allerdings auch einige Abgänge verkraften.

Etwas optimistischer ist man in Wasserlos: Trotz des Abgangs verdienter Spieler wie Tobias Leis, Julius Väth und Marcel Wohnsland hofft man auf einen einstelligen Tabellenplatz. Noch größer ist der Umbruch in Heimbuchenthal, einstellig soll es trotzdem werden. Mannschaften wie Keilberg, Sailauf und Kitzingen werden genau wie die Aufsteiger darauf bedacht sein, frühzeitig ein sicheres Polster zu den Abstiegsrängen zu schaffen.

Favoriten

TuS Leider 10
Spvgg Hösbach-Bahnhof 3
DJK Hain 2

Unser Meistertipp

Spvgg Hösbach-Bahnhof

Die ersten Spiele:

29. Juli, 18.30 Uhr: TSV Heimbuchenthal - SV Frankonia Mechenhard

30. Juli, 15 Uhr: TSV Lohr - Spfr. Sailauf

30. Juli, 16 Uhr: TuS Leider - TSV Keilberg

30. Juli, 17 Uhr: SC Schwarzach - DJK Hain

31. Juli, 15 Uhr: Neuhütten/Wiesthal - TSV EisingenTSV Pflaumheim - Hösbach-BahnhofTSV Kleinrinderfeld - TV WasserlosViktoria Mömlingen - SSV Kitzingen

6. August, 15 Uhr: SSV Kitzingen - TSV Kleinrinderfeld

6. August, 16 Uhr: TV Wasserlos - TSV Pflaumheim, Spvgg Hösbach-Bahnhof - TSV Neuhütten/Wiesthal, TSV Keilberg - SC Schwarzach, TSV Eisingen - TSV Heimbuchenthal

7. August, 15 Uhr: S V Frankonia Mechenhard - TuS Aschaffenburg-LeiderDJK Hain - TSV LohrSpfr. Sailauf - FC Viktoria Mömlingen

12. August, 18.30 Uhr: Neuhütten/Wiesthal - TV Wasserlos

13. August, 16 Uhr: SC Schwarzach - TSV LohrTSV Heimbuchenthal - Spvgg Hösbach-Bahnhof

14. August, 15 Uhr: TSV Pflaumheim - SSV KitzingenTSV Kleinrinderfeld - Spfr. SailaufFC Viktoria Mömlingen - DJK HainTSV Keilberg - SV MechenhardTuS Leider - TSV Eisingen

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