Freitag, 22.02.2019

Rückkehr nach einigen Jahren: Neuhütten/Wiesthal holt Alexander Schubert auf die Trainerbank zurück

Be­zirks­li­ga Unterfranken-West
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Kreisliga Gruppe 2 Würzburg, TSV Lohr - FV Gemünden/Seifriedsburg; Alexander Schubert; Foto: Denise Nadler
Foto: Denise Nadler

Der TSV Neu­hüt­ten/Wies­thal hat die bis­lang of­fe­ne Train­er­fra­ge für die nächs­te Sai­son in der Be­zirks­li­ga West be­ant­wor­tet: Wenn In­te­rims­coach Frank Zy­zik zum En­de die­ser Spiel­zeit aus­schei­det, über­nimmt mit Alex­an­der Schu­bert ein al­ter Be­kann­ter die Spess­ar­ter.

Bedenken? André Stenger wiegelt ab. Klar, Alexander Schubert sei zwar schon eine Weile nicht mehr als Coach tätig, aber »er unterstützt auch in Lohr die jungen Trainer und ist da fast bei jedem Training«, erklärt Vorstandsmitglied Stenger. Deshalb sei es nicht von Belang, dass Schubert zuletzt zu Beginn der Saison 2015/16 eine Mannschaft trainiert hat. Neuhütten/Wiesthals Verantwortliche sind sicher: Schubert ist der richtige Mann, um den TSV in die Zukunft zu führen.

Der Winter kam zu früh

Bereits Anfang Dezember haben sich Neuhütten/Wiesthal und Nico De Rinaldis getrennt. Jetzt, zwei Monate später, hat der Verein die dauerhafte Nachfolge geregelt. »Ich habe schon vor Weihnachten bei Alex vorgefühlt«, erklärt Stenger. Da Schubert aber noch als sportlicher Leiter beim Kreisliga-Spitzenreiter TSV Lohr tätig ist, teilte er Stenger mit, erst zur nächsten Saison bereit zu stehen. »Dann hatte erst mal die Übergangslösung Priorität«, sagt Stenger.

Neuhütten/Wiesthal gewann Frank Zyzik und Co-Spielertrainer Patrick Richter - ehe die Gespräche mit Schubert finalisiert wurden. »Er war unser absoluter Wunschkandidat«, verrät Stenger, »er passt richtig gut zu unserer Truppe. Er fordert viel - das brauchen die Jungs.« Er, Stenger, kenne Schubert schon lange. »Ich weiß, wie er arbeitet.« Schließlich betreute Schubert den damals noch eigenständigen TSV Neuhütten zwischen 2007 und 2009 als Spielertrainer.

Gesucht wird noch ein Assistent

Nun, da die Verantwortlichen mit Schubert eine Dauerlösung gefunden haben, steht noch eine letzte Trainersuche aus: Neuhütten/Wiesthal will Schubert noch einen Assistenten zur Seite stellen. »Das ist kein Muss, aber unser Bestreben«, sagt Stenger. Schließlich habe der Verein in der Vergangenheit mit diesem Modell - ein Coach an der Linie, ein Coach auf dem Feld - immer wieder »gute Erfahrungen gemacht«, so Stenger.

Coach Alexander Schubert: »Hoffe, dass wir gegen Lohr spielen«

Vor sechseinhalb Jahren hat Alexander Schubert den TSV Neuhütten verlassen. Von 2007 bis 2009 war er dort erfolgreicher Spielertrainer, machte als Spieler bis 2011 weiter, um 2011/12 noch etwas auszuhelfen. Und zum Ende dieser Saison kehrt er zurück – zum 2012 fusionierten TSV Neuhütten/Wiesthal.

Was hat Sie bewogen, sich im Sommer vom TSV Lohr zu verabschieden und den TSV Neuhütten/Wiesthal zu übernehmen?
Schubert: Auch in Lohr macht es mir Spaß, aber ich habe noch mal Lust, eine Mannschaft zu trainieren – speziell diese Mannschaft, die ich für sehr talentiert halte. Neuhütten/Wiesthal ist für mich zwar ein neuer Verein, aber ich kenne die Leute. Auch die aus Wiesthal. Ich weiß, wie dort die Mentalität ist. Ich finde, das passt sehr gut zu mir.

Treffen Sie nächste Saison dann mit Neuhütten/Wiesthal auf Lohr?
Schubert: Ich hoffe es. Das würde nämlich bedeuten, dass beide in der Bezirksliga spielen. Wenn Sie nach dieser Saison bei Neuhütten/Wiesthal einsteigen, waren Sie fast vier Jahre aus dem Trainergeschäft.

Spielt das irgendeine Rolle? Zumindest in der Anfangszeit?
Schubert: Nein. Das Trainer-Dasein steckt in mir drin. Wir haben in Lohr sehr junge Trainer, die ich in dieser Saison unterstütze. Ich bin sehr nah dran an der Mannschaft, ich bin bei fast jedem Training. Die Arbeit auf dem Platz ist für mich also überhaupt nicht weit weg. (sl)

 

 

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