Donnerstag, 17.01.2019

Ein Ex-Profi übernimmt in Sailauf

Bezirksliga West
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Steffen Schrod gibt nächste Saison in Sailauf die Richtung vor. Foto: Petra Reith
Foto: Petra Reith

Die Sport­f­reun­de Sail­auf ha­ben ih­re rund drei­wöchi­ge Trai­ner­su­che ab­ge­sch­los­sen und einen in der Region bekannten Ex-Profi als Nachfolger von Sebastian Aulenbach verpflichtet.

Wie Sport­vor­stand Mar­co Rein­hard am Mon­ta­g­a­bend mit­ge­teilt hat, tritt Stef­fen Schrod die Nach­fol­ge des schei­den­den Spie­ler­trai­ners Se­bas­ti­an Au­len­bach an. Der 31-Jährige hat eine bewegte Vita hinter sich - die auch bei seiner Entscheidung für Sailauf von Belang war.

»Der Verein ist gut geführt«

Steffen Schrod wohnt inzwischen in Haibach. Selbstverständlich hat es ihn auch deshalb aus dem nahen Hessen zurück nach Bayern verschlagen. In erster Linie sind es aber sportliche Argumente, die der ehemalige Profi anführt, wenn man ihn nach den Gründen für sein Engagement in Sailauf fragt. Schrod sagt dann: »Die Mannschaft ist jung, und ich bin guter Dinge, dass ich sie voranbringen kann.« Außerdem betont er: »Der Verein ist gut geführt. Darauf habe ich großen Wert gelegt, weil ich zuletzt nicht nur gute Erfahrungen gemacht habe.«

Derzeit in Schaafheim

Derzeit ist der 31-Jährige bei Viktoria Schaafheim tätig. Nur eine Woche nach Saisonbeginn ist der Vorstand zurückgetreten, »seitdem dümpelt der Verein vor sich hin«, sagt Schrod. Phasenweise ist gar der Trainingsbetrieb eingestellt - auch deshalb wird er sich nach dieser Spielzeit wieder verabschieden und nach Germania Babenhausen, Hessenthal/Mespelbrunn und eben Schaafheim seine vierte Trainerstation in Sailauf antreten.

Bei den Sportfreunden folgt er auf Spielertrainer Sebastian Aulenbach, der den Verein nach dieser Saison nach drei Jahren verlassen wird. Assistent Christian Aloe hingegen bleibt und arbeitet künftig mit Schrod zusammen. »Wir waren auf Anhieb auf einer Ebene«, sagt Schrod zu den Gesprächen mit den Sailaufer Verantwortlichen.

Auch Marco Reinhard bezeichnete den Austausch als »sehr, sehr angenehm und produktiv«. Die Erfahrungen im Profifußball, seine Arbeit als Trainer, seine Fachkompetenz: All das habe ihn, Reinhard, überzeugt.

Von der Eintracht zum OFC

Schrod wurde bei Eintracht Frankfurt ausgebildet, ehe er zu den Offenbacher Kickers wechselte und dort seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Andreas Möller lotste ihn schließlich zu Viktoria Aschaffenburg, später spielte Schrod auch für Hansa Rostock und den FSV Fernwald - bis ihn ein Autounfall zwang, seine Karriere vorzeitig zu beenden.

Inzwischen musste sich Schrod neunmal am Sprunggelenk operieren lassen. »Ich habe mich aber schnell umorientiert und als Trainer angefangen«, sagt Schrod. Nach Assistenztrainer-Stellen bei Bayern Alzenau und Viktoria Aschaffenburg ist er inzwischen in vorderster Front - schon bald in Sailauf.

Sebastian Leisgang

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