Freitag, 16.11.2018

12:0 - Leider macht das Dutzend voll

Bezirksliga Unterfranken-West Sonntag, 04.11.2018 - 20:03 Uhr

Kan­ter­sieg für den TuS Lei­der in der Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West: Am Sonn­ta­gnach­mit­tag ge­wann der Ta­bel­len­füh­rer zum Ab­schluss der Vor­run­de mit 12:0 in Karl­stadt und si­cher­te sich die Herbst­meis­ter­schaft - wäh­rend Ver­fol­ger Va­tan Spor den TuS Fram­m­ers­bach mit 5:0 zer­leg­te.

Hösbach-Bahnhof entschied derweil das Derby gegen Keilberg mit 4:0 für sich.

»Immer gierig«

FV Karlstadt - TuS Leider 0:12 (0:5). - »Das Ergebnis spricht für sich«, sagte Leiders Spielertrainer Steffen Bolze nach dem 12:0-Kantersieg in Karlstadt. Seine Elf entschied die Partie bereits in den ersten 45 Minuten mit fünf Treffern, trat aber auch in der zweiten Hälfte aufs Gaspedal. »Wir waren immer gierig, ein Tor zu schießen«, lobte Bolze und berichtete von mehreren sehenswerten Spielzügen, die seine Elf erfolgreich abschloss. Auch TuS-Torjäger Daniel Meßner traf viermal.

Spvgg Hösbach-Bahnhof - TSV Keilberg 4:0 (3:0). - »Wir haben ein gutes Spiel gemacht - gerade in der ersten Halbzeit«, sagte Hösbach-Bahnhofs Sportvorstand Christian Grams. Die Spvgg bot den 150 Zuschauern eine ausgezeichnete erste Hälfte und schlug gleich dreimal zu. »Es war ein kämpferisches Spiel, aber wir haben die entscheidenden Situationen genutzt«, erklärte Grams. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, legten aber in Person von Florian Hasenstab zehn Minuten vor dem Ende noch das vierte Tor nach.

Wieder abgefertigt

SV Vatan Spor Aschaffenburg - TuS Frammersbach 5:0 (3:0). - Klare Angelegenheit am Schönbusch: Nach dem 7:1 am letzten Spieltag der vergangenen Saison fertigte Vatan Spor die Frammersbacher erneut ab. Dieses Mal war die Partie im Grunde nach gut zehn Minuten entschieden - denn zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren bereits mit 3:0.

»Frammersbach hat sich sehr wenig zugetraut«, sagte Vatan Spors Co-Spielertrainer Murat Özbahar und ergänzte: »Wir haben so gespielt, wie eine Spitzenmannschaft spielen muss.« So legte der Tabellenzweite nach der Pause noch zwei Treffer nach und beschloss die Vorrunde auf Rang zwei. TuS-Spielleiter Jochen Mill räumte derweil ein: »Wir haben richtig schlecht gespielt. Das Ergebnis ist auch in der Höhe verdient.«

TSV Neuhütten/Wiesthal - BSC Schweinheim 2:0 (0:0). - »Es ist lange auf ein 0:0 rausgelaufen«, sagte BSC-Trainer André Gall nach dem 0:2 in Wiesthal nicht nur, weil den Gastgebern zwei späte Treffer gelangen, sondern auch, weil es generell kaum Torchancen gab. »Es war ein ausgeglichenes Match«, meinte Gall, sah gut zehn Minuten vor dem Ende aber das erste TSV-Tor - und kurz darauf prompt das zweite. In der Schlussphase boten sich Ugur Öner noch zwei Möglichkeiten, er scheiterte aber erst per Kopf aus kurzer Distanz an Neuhütten/Wiesthals Schlussmann Philipp Wirzberger, dann mit einem Schuss. So musste sich Schweinheim geschlagen geben und liegt nun vier Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz.

DJK Hain - TSV Retzbach 2:0 (0:0). - Hain gewinnt das Verfolgerduell mit Retzbach durch zwei späte Tore und verbessert sich auf Rang drei. Die DJK hatte gegen tief stehende, aber sehr konzentriert verteidigende Gäste mehr vom Spiel - und war nach rund einer halben Stunde dem 1:0 nahe: Tobias Kaminski traf mit einem Distanzschuss die Latte, ehe Patrick Badowski nachsetzend aus zwei Metern per Kopf am Retzbacher Torwart scheiterte. Der TSV erarbeitete sich im ersten Durchgang nur eine Möglichkeit und ließ diese aus. Nach Wiederbeginn dasselbe Bild: Hain hatte zumeist den Ball, die Gäste waren in der Defensive gebunden. So entschieden erst zwei späte Tore von Tobias Kaminski die Partie. »Der Sieg war hochverdient«, sagte DJK-Spielertrainer Markus Horr nach der Partie.

Sportfreunde Sailauf - TSV Rottendorf 1:3 (1:3). - »Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit leichtfertig hergegeben«, klagte Sailaufs Spielertrainer Sebastian Aulenbach nach dem 1:3 gegen Rottendorf. Seine Elf geriet durch einen Freistoß ins Hintertreffen, als der Ball vom Pfosten in Frederik Miekes Gesicht landete und über die Linie flog. Kurz darauf antwortete Sailauf zwar mit einer »super Kombination« (Aulenbach), verteidigte in den ersten 45 Minuten aber nicht gewissenhaft genug und fing sich noch vor der Pause zwei Gegentreffer. Im zweiten Durchgang nahm Rottendorf Aulenbach in Manndeckung, deshalb litt der Spielaufbau - und die Sportfreunde kamen nicht mehr heran.

Effektive Gastgeber

TSV Uettingen - TSV Heimbuchenthal 3:0 (1:0). - »Wir hatten Chancen für zwei, drei Tore, aber Uettingen war einfach effektiver«, sagte Heimbuchenthals Spielertrainer Fabian Thiel nach dem 0:3. Im ersten Durchgang scheiterte Leon Aulbach per Kopf, ehe der Nachschuss von André Spatz auf der Linie geklärt wurde. Mitte der ersten Hälfte schied Christopher Grund aus, als sich der Heimbuchenthaler bei einem Pressschlag eine Fußverletzung zuzog. »Das sah nicht gut aus«, klagte Thiel. Seine Mannschaft geriet kurz nach Grunds Auswechslung ins Hintertreffen, war nach Wiederbeginn aber am Drücker. Uettingen erwies sich trotzdem als kaltschnäuziger und entschied die Partie zu seinen Gunsten, während Christopher Heilig für ein Foul »ohne Chance auf den Ball« (Thiel) auch noch Rot sah.

Sebastian Leisgang
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