Mittwoch, 21.11.2018

Hainer mit Rückenwind gegen Vatan Spor

Bezirksliga Donnerstag, 13.09.2018 - 16:30 Uhr

Zehn Punk­te aus den ver­gan­ge­nen vier Spie­len in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West: Die DJK Hain hat ei­nen Lauf - und trifft nun auf Vor­jah­res-Vi­ze­meis­ter Va­tan Spor.

Auch der TuS Lei­der ist bes­tens in Form und will sei­nen Sie­ges­zug ge­gen Neu­hüt­ten/Wies­thal fort­set­zen. Der TSV Heimbuchenthal hingegen ist bestrebt, bei Spitzenreiter Retzbach zurück in die Spur zu finden.

DJK Hain (14 Punkte/Platz 4) - SV Vatan Spor Aschaffenburg (12/7). - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 1:2 (H), 1:2 (A). - Wie er Vatan Spors jüngste Niederlage gegen Sailauf aufgenommen habe? »Das hat mich natürlich überrascht«, sagt Hains Spielertrainer Markus Horr. Auch wenn der Vizemeister am vergangenen Sonntag gegen die Sportfreunde mit 0:1 verlor und generell etwas ins Straucheln geraten ist, hält Horr nach wie vor große Stücke auf die Aschaffenburger. Er ist sicher: Vatan Spor wird seinen Weg gehen. Auch deshalb sagt der DJK-Coach vor dem direkten Duell am Sonntag: »Wir haben nichts zu verlieren.«

Auf Rang vier geklettert

Seine Mannschaft hat sich mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien auf Rang vier vorgearbeitet. So gut standen sie Spessarter zuletzt vor knapp eineinhalb Jahren da, im Mai des zurückliegenden Jahres, als sie den TuS Frammersbach am letzten Spieltag mit 5:3 niederrangen und die Saison 2016/17 erst durch diesen Sieg auf dem vierten Rang beschlossen.

»Wir stehen defensiv aktuell gut«, erklärt Horr den Höhenflug, der in nur sechs Gegentoren in sieben Spielen begründet ist. Dass am Sonntag gegen das offensivstarke Vatan Spor ein Stresstest auf seine Hintermannschaft zukommt, sieht Horr gelassen. Der 33-Jährige findet: »Es ist uninteressant, ob der Gegner Vatan Spor heißt - oder ob es der Tabellenletzte ist.« Der Fokus gelte ausschließlich dem eigenen Team, betont Horr.

Unerheblich dürfte es für seine Elf aber nicht sein, dass der Vizemeister derzeit etwas angeschlagen ist. Vor drei Wochen in Uettingen wendete Vatan Spor erst durch zwei Tore in den Schlussminuten eine Niederlage ab (2:1), zuletzt setzte es durch späte Gegentreffer Pleiten gegen Schweinheim (3:4) und Sailauf (0:1). Deshalb fordert Murat Özbahar vor der Aufgabe in Hain: »Wir müssen uns das Spielglück wieder erarbeiten.«

Grundsatzfragen will sich Vatan Spors Co-Spielertrainer trotz der derzeitigen Misere aber nicht stellen. Er betont: »Wir werden unsere Linie beibehalten.« Schließlich haben die Aschaffenburger mit dieser Erfolg an Erfolg gereiht - da werfen sie zwei Niederlagen noch nicht aus der Bahn.

TSV Retzbach (18/1) - TSV Heimbuchenthal (13/6). - Sonntag, 15 Uhr. - Nur vier Punkte aus den vergangenen vier Spielen: Bei Heimbuchenthal läuft es derzeit nicht rund. Der TSV hat bislang gerade einmal acht Tore erzielt - ein Wert, der nur von den Mannschaften unterboten wird, die derzeit auf einem Abstiegsplatz stehen. Deshalb sagt Spielertrainer Fabian Thiel: »Wir kämpfen im Moment mit unserer Abschlussschwäche. Es ist bitter, dass wir uns nicht belohnen.« Am Sonntag ist seine Elf bei Tabellenführer Retzbach gefordert - und Thiel sagt vor der Partie: »Wir wollen für eine Überraschung sorgen.«

TuS Leider (14/5) - TSV Neuhütten/Wiesthal (7/11). - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 4:0 (H), 1:2 (A). - »Die Ausgangslage ist sehr gut«, sagt Leiders Pressesprecher Manfred Schoch vor dem Heimspiel gegen Neuhütten/Wiesthal, schließlich hat der TuS zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Am Sonntag muss Spielertrainer Steffen Bolze allerdings ohne eine Reihe wichtiger Akteure auskommen: Frank Urbainczyk ist rotgesperrt, Johannes Feyh beruflich verhindert, Carlo Barth und Julian Morr sind im Urlaub, und André Franz, Manuel Schneider und Paul Gogl fehlen verletzungsbedingt. Dennoch hofft Schoch: »Wenn wir gegen Neuhütten/Wiesthal und nächste Woche gegen Hösbach-Bahnhof besteh?en, dann sind wir da, wo wir hinwollen.«

Sportfreunde Sailauf (7/10) - BSC Schweinheim (7/12). - Sonntag, 15 Uhr. - Nach dem Coup bei Vatan Spor Aschaffenburg trifft Aufsteiger Sailauf auf Schweinheim - und peilt im vierten Anlauf den ersten Sieg vor eigenem Publikum an (0/1/2). Wie die Sportfreunde hat auch der BSC nach sieben Spielen sieben Punkte gesammelt, trotzdem will Abteilungsleiter Christoph Schürmer nicht von Inkonstanz sprechen. »Was heißt auf und ab?«, fragt er, »wir haben in den ersten Spielen nicht abgeliefert, zuletzt haben wir aber nicht schlecht gespielt.«

Bahnhöfer beim Schlusslicht

FV Karlstadt (0/16) - Spvgg Hösbach-Bahnhof (15/3). - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 2:1 (H), 2:3 (A). - »Gegen Karlstadt kannst du nur verlieren«, sagt Spvgg-Trainer Michael Lang vor dem Auswärtsspiel beim Schlusslicht. Der FVK hat bislang alle seiner sieben Partien verloren und dabei ein Torverhältnis von 3:27 zustande gebracht. Trotzdem warnt Lang: »Sie sind nicht so schlecht. Sie haben sich nach dem Saisonstart noch mal verstärkt, und einige Urlauber sind mittlerweile zurück.« Seine Mannschaft geht dennoch als turmhoher Favorit ins Spiel und hat den Anspruch, mit drei Punkten nach Bahnhof zurückzukehren.

FG Marktbreit/Martinsheim (4/15) - TSV Keilberg (10/9). - Samstag, 15 Uhr. - Vorsaison: 0:0 (H), 3:0 (A). - »Es wird ein enges Spiel«, prognostiziert Keilbergs Abteilungsleiter Simon Lebert vor dem Duell mit Marktbreit/Martinsheim. In der Vorwoche ist die kleine Serie von drei Partien ohne Niederlage (2/1/0) mit einem 1:2 gegen Leider gerissen, nun steht dem TSV die Aufgabe beim Tabellenvorletzten bevor. »Wir kennen Marktbreit«, sagt Lebert, »das ist eine gute Mannschaft« - auch wenn sich das bislang noch nicht in den Ergebnissen niedergeschlagen hat (1/1/5).

Sebastian Leisgang
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