Montag, 19.11.2018

Sprung muss kreativ werden

Bezirksliga Unterfranken-West Donnerstag, 30.08.2018 - 15:58 Uhr

Der­by am Sc­hön­busch: An die­sem Sonn­tag trifft der SV Va­tan Spor Aschaf­fen­burg in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken-West im Stadt­du­ell auf den BSC Schwein­heim. Die DJK Hain misst sich un­ter­des­sen mit der Spvgg Hös­bach-Bahn­hof, und der TuS Lei­der be­kommt es be­reits am Sams­tag mit Heim­bu­chen­thal zu tun.

»Es läuft sehr gut«

SV Vatan Spor Aschaffenburg (12 Punkte/Platz 2) - BSC Schweinheim (4/12). - Sonntag, 16 Uhr. - Vorsaison: 5:1 (H), 2:2 (A). - Wer solche Spiele wie in Uettingen gewinnt - nach einem zeitigen Gegentor, in den Schlussminuten und überdies in Unterzahl -, der wird Meister. Konfrontiert man Murat Özbahar augenzwinkernd mit dieser These, so lacht Vatan Spors Co-Spielertrainer erst und antwortet dann: »Das kann man so formulieren.«

Vatan Spor ist als großer Favorit in die Saison gegangen - und zum Auftakt prompt in Heimbuchenthal gestolpert. Nach dem 0:1 haben sich die Aschaffenburger aber gefangen und zuletzt viermal in Folge gewonnen. »Es läuft sehr gut«, sagt deshalb Spielertrainer Peter Sprung. Er selbst hat entscheidenden Anteil am Aufschwung, hat er doch bereits sechs Tore erzielt. »Er hat einen Lauf«, lobt Özbahar und fügt an: »Man muss aber auch sagen: Er hat sich das hart erarbeitet.«

Auch gegen Schweinheim setzt Vatan Spor auf die Tore seines Trainers - wie in der Vorsaison, als er sowohl beim 5:1 im Hinspiel als auch beim 2:2 im Rückspiel jeweils einmal traf. »Die Spiele gegen Schweinheim sind immer interessant«, sagt Sprung angesichts der zehn Tore, die in der zurückliegenden Spielzeit in den beiden Duellen gefallen sind.

Sprung: BSC unter Zugzwang

Vor der Neuauflage des Stadtderbys meint der 39-Jährige: »Schweinheim steht unter Zugzwang, der Druck ist auf ihrer Seite.« Schließlich hat der BSC zuletzt in Uettingen (1:6) und gegen Retzbach (1:3) verloren und nach fünf Partien lediglich vier Zähler auf dem Konto. Sprung weiß allerdings auch: Schweinheim ist nicht zu unterschätzen. »Sie haben sehr gute Einzelspieler«, sagt er.

Solche hat zwar auch Vatan Spor in seinen Reihen, am Sonntag muss Sprung aber kreativ werden, was die Besetzung des Abwehrzentrums betrifft. »Da müssen wir uns etwas einfallen lassen«, sagt Sprung, denn Sinan Kaplan ist noch ein letztes Mal gesperrt, und beim 2:1 in der Vorwoche in Uettingen hat auch Keita Mamery für eine Notbremse Rot gesehen.

Leider fordert Heimbuchenthal

TuS Leider (8/8) - TSV Heimbuchenthal (12/3). - Samstag, 16 Uhr. - »Es geht in die richtige Richtung«, sagt Leiders Spielertrainer Steffen Bolze, schließlich hat seine Mannschaft in der Vorwoche die anspruchsvolle Aufgabe in Frammersbach gemeistert (3:2). Bolze betont aber auch: »Es ist nicht so, dass vorher alles schlecht war. Wir haben immerhin erst ein Spiel verloren.« Da der TuS aber bereits zweimal remis gespielt hat, sortiert sich Bolzes Team derzeit im Mittelfeld der Tabelle ein. Nun trifft Leider im Topspiel auf Heimbuchenthal - und könnte mit einem Sieg auf Tuchfühlung mit dem Landesliga-Absteiger gehen.

Hain froh über acht Punkte

DJK Hain (8/7) - Spvgg Hösbach-Bahnhof (12/4) - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 2:1 (H), 0:1 (A). - »Wir sind froh, dass wir schon acht Punkte haben«, betont Hains Spielertrainer Markus Horr, schließlich hatte er mit seiner Mannschaft vor einem Jahr nach ebenfalls fünf Spielen keinen einzigen Zähler auf dem Konto. Nun stehen der DJK harte Partien bevor - gegen Hösbach-Bahnhof, in Uettingen und gegen Vatan Spor. Horr aber sagt: »Es ist egal, wer kommt. In dieser Bezirksliga sind alle Mannschaften gut. Da darf man sich nie zu sicher fühlen.«

Nächste Pflichtaufgabe

FV Karlstadt (0/16) - TSV Keilberg (7/9). - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 1:0 (H), 1:2 (A). - Am vergangenen Sonntag hat Keilberg gegen Hettstadt (3:0) die erste Pflichtaufgabe gelöst, auch wenn Abteilungsleiter Simon Lebert die Partie nicht als solche betiteln wollte - nun steht dem TSV die nächste bevor. Am Sonntag ist Keilberg beim punktlosen Tabellenletzten gefordert. »Für mich ist Karlstadt eine Wundertüte«, sagt der Sportliche Leiter Rudi Elbert, schließlich hat der FVK seinen Kader vor dieser Saison nach einer umfassenden Abwanderungswelle runderneuert. Auch wenn Elbert nicht im Detail weiß, was Keilberg in Karlstadt erwartet, gibt er vor: »Wir wollen dort die gute Leistung aus dem Hettstadt-Spiel fortführen.«

Bereits elf Gegentreffer

Sportfreunde Sailauf (4/10) - TSV Uettingen (3/13). - Sonntag, 15 Uhr. - »In der Kreisliga war die Abwehr unsere Stärke. Da müssen wir wieder hinkommen«, sagt Sailaufs Sportvorstand Marco Reinhard angesichts von bereits elf Gegentreffern in den ersten fünf Partien. Alleine beim Derby in der Vorwoche in Hösbach-Bahnhof kassierte der Aufsteiger vier Tore.

»Das war eine ganz bittere Pille«, sagt Reinhard im Rückblick, »da war auf jeden Fall etwas drin.« Durch das 3:4 blieb Sailauf bei vier Zählern stehen. Trotzdem sagt Reinhard: »Wir wissen, was wir können. Wir haben gesehen, dass wir mithalten können, und ich bin sehr optimistisch, dass die Punkte noch kommen.« Womöglich schon an diesem Sonntag - beim Heimspiel gegen den TSV Uettingen.

Sebastian Leisgang
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