Dienstag, 14.08.2018

Derbys in Heimbuchenthal und Keilberg

Bezirksliga Unterfranken West Donnerstag, 09.08.2018 - 14:47 Uhr

Lan­des­li­ga-Ab­s­tei­ger TSV Heim­bu­chen­thal hat sei­ne ers­ten bei­den Spie­le in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken West mit 1:0 ge­won­nen. Am drit­ten Spiel­tag kommt es für die Mi­ni­ma­lis­ten vom Buch­rain zum Der­by ge­gen die DJK Hain.

Der TuS Leider spielt beim TSV Retzbach, der mit seinen 14 geschossenen Toren auch nicht mehr Punkte geholt hat, als Heimbuchenthal. Im hinteren Drittel der Tabelle kommt es zum Nachbarschaftsduell Keilberg gegen Sailauf.

TSV Heimbuchenthal (6 Punkte, Platz 3) - DJK Hain (4, Platz 4). - Samstag, 16 Uhr. - Heimbuchenthals Spielertrainer Fabian Thiel ist froh, dass seine Elf die sechs Zähler bereits eingetütet hat: »Die kann uns keiner mehr nehmen.« Gerade weil es gegen Vatan Spor am ersten Spieltag auch anders hätte laufen können. Thiel sagt weiter, dass es so nach dem schweren Jahr in der Landesliga natürlich auch wieder mehr Spaß macht. Auch oder gerade deswegen, weil bis auf Rüdiger Vath alle Akteure dem Verein die Treue gehalten haben. Zusammen mit fünf Neuzugängen erlaubt dies Thiel, etwas mehr zu variieren. Der Kader ist breiter aufgestellt und die Spieler bekommen mehr Druck. Stammplätze sind nicht mehr gesichert.

Angesprochen auf das Derby meint Thiel, dass in der Bezirksliga derart viele Aschaffenburger Vereine spielen, dass ein Derby eher die Regel als die Ausnahme ist. Sein Verein profitiere insbesondere vom großen Zuschauerzuspruch, auch auswärts. Gegen Hain stehen ihm bis auf den langzeitverletzten Benny Brand wohl alle Akteure zur Verfügung.

BSC Schweinheim (1, Platz 12) - FG Marktbreit/Martinsheim (3, Platz 10). - Sonntag, 15 Uhr. - Vorsaison: 3:1 (H), 0:1 (A). - Die Gastgeber legten mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen einen Fehlstart hin. Vor allem schmerzen zwei vergebene Punkte am ersten Spieltag gegen Leider, die man sich in der Nachspielzeit noch hat klauen lassen. Dennoch ist Schweinheim gerade zu Hause in der Lage, gegen die kompakten Marktbreiter zu bestehen.

TSV Keilberg (3, Platz 11) - Sportfreunde Sailauf (0, Platz 14). - Sonntag, 15 Uhr. - Nach zwei Niederlagen geht Aufsteiger Sailauf nicht unbedingt als Favorit in die Begegnung beim Nachbarn. Dem steckt allerdings noch das 0:6 bei Vatan Spor von letzter Woche in den Knochen. Trainer Marko Arhelger sagt, dass das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung ging und der Gegner eine Klasse besser war. Der Plan ist nun, Sailauf zu schlagen und den Gegner erst einmal hinter sich zu lassen. Allerdings warnt Arhelger: »Die haben gegen Heimbuchenthal nur 0:1 verloren und sind nicht umsonst aufgestiegen«. Zudem meint er, Sailauf habe nichts zu verlieren, komme ja mit null Punkten und stehe schon mit dem Rücken zu Wand.

Er kennt zwar Trainer Sebastian Aulenbach und Markus Binsack gut, nicht aber die Spielweise. »Wir haben sie beim Spessart Pokal gesehen, aber da waren sie sehr durchgewürfelt«, so Arhelger. Immerhin kann er sich über die Rückkehr von Urlauber Dominik Aulbach freuen. Auch Stefan Emmerich hat seine Krankheit auskuriert. Einzig Falk Siegmund, der sich beim Spessart-Pokal verletzt hat, wird ihm länger fehlen.

»Wir lassen uns überraschen«

TSV Retzbach (6, Platz 1) - TuS Leider (4, Platz 5). - Sonntag, 15 Uhr. - Der TuS Leider ist seit der 96. Spielminute am ersten Spieltag hellwach. Die Bolze-Elf egalisierte binnen drei Minuten ein 2:4 und siegte am zweiten Wochenende gegen Marktbreit. Nun ist man in Retzbach zu Gast. Bei einem Aufsteiger, dessen Treffgenauigkeit Angst und Bange machen könnte. Daher sagt Leiders Pressesprecher Manfred Schoch auch, »wir fahren nicht als Favorit da hin«. Auch wenn seine Mannschaft mit vier Punkten gut aus den Startlöchern gekommen sei. »Wir kennen sie nicht, lassen uns überraschen, aber natürlich wollen wir einen Punkt mitnehmen«, so Schoch weiter.

Er ist der Meinung, dass der Tabellenstand im Moment noch wenig aussagekräftig ist, freut sich aber dennoch über den geglückten Start und dass der Druck nicht ganz so groß ist. »Das ist anders, als wenn du gleich hinten drin stehst«, so der Pressesprecher. Er nennt nach wie vor Heimbuchenthal und Vatan Spor als Titelaspiranten, räumt aber ein, dass seine Farben in Lauerstellung warten. Verzichten muss Spielertrainer Bolze am Sonntag wie in der Vorwoche auf André Franz, Manuel Schneider und Philip Gerhart. Vor allem Schneider wird sehnsüchtig im Kader erwartet. »Ein Juwel«, so Manfred Schoch.

TSV Neuhütten-Wiesthal (3, Platz 8) - SV Vatan Spor Aschaffenburg (3, Platz 7). - Sonntag 15 Uhr. - Vorsaison: 1:4 (H), 3:0 (A). - Beide Teams holten aus ihren ersten beiden Spielen je einen Dreier. Bei den Duellen der Vorsaison behielt stets die Gastmannschaft die Oberhand. Vatan Spor machte die Auftaktpleite in Heimbuchenthal mit dem 6:0 gegen Keilberg mehr als wett und ist gut gerüstet für das Duell mit den Spessartern. Neuhütten-Wiesthal bekam nach der Auftaktpleite gegen die »Bahnhöfer« die Kurve und gewann in Uettingen. Nun soll es auch zu Hause mit dem ersten Zählbaren klappen.

Steffen Schreck
 

Die weiteren Spiele: Sonntag, 15 Uhr: TuS Frammersbach (3, Platz 9) – SG Hettstadt (0, Platz 15), TSV Rottendorf (4, Platz 6) – FV Karlstadt (0, Platz 16). – Vorsaison: 4:0 (H), 0:1 (A). Dienstag 21. August: TSV Uettingen – Spvgg Hösbach-Bahnhof. – Vorsaison: 0:2 (H), 5:2 (A).

Die Torjäger: 5 Tore: Maximilian Köstler (TSV Retzbach), Daniel Meßner (TuS Leider). – 3 Tore: Nicolai Zull (TSV Retzbach), Ünal Noyan (Vatan Spor Aschaffenburg).

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