Mittwoch, 19.09.2018

Vor dem Weinfest schlägt der Sportchef Alarm

Bezirksliga West:Neuhütten/Wiesthal steht gegen Karlstadt unter Druck - Torjäger Huth muss passen

Freitag, 07.09.2018 - 20:36 Uhr

Nächs­te Pf­licht­auf­ga­be für den TSV Neu­hüt­ten/Wies­thal in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga West: Am Wein­fest-Sonn­tag trifft die Elf von Trai­ner Ni­co De Ri­nal­dis auf den Ta­bel­len­letz­ten FV Karl­stadt und peilt im vier­ten An­lauf den ers­ten Sieg vor ei­ge­nem Pu­b­li­kum an.

TSV Neuhütten/Wiesthal (4 Punkte, Platz 14) - FV Karlstadt (0, Platz 16). - Sonntag, 15 Uhr, in Neuhütten. - Vorsaison: 1:4 (H), 1:0 (A). - 860 Zuschauer sind zu den ersten drei Heimspielen Neuhütten/Wiesthals gekommen - und die meisten stets enttäuscht nach Hause gegangen. Die Spessarter haben noch keinen Punkt vor eigenem Publikum eingefahren, auch deshalb sagt der Sportliche Leiter Bernd Kunkel vor dem vierten Heimspiel: »Wir sind überhaupt nicht zufrieden mit der Situation, den Leistungen und der Punkteausbeute.«

Nach den ersten Saisonwochen findet sich Neuhütten/Wiesthal im Tabellenkeller wieder. Und auch wenn das Tableau Anfang September nur bedingt aussagekräftig ist, sagt Kunkel vor der Partie am Sonntag gegen Karlstadt: »Natürlich stehen wir unter Druck und müssen einen Sieg einfahren - egal wie.« Auch weil Neuhütten am Wochenende ein Weinfest begeht und deshalb noch mehr Zuschauer als ohnehin anlockt, ergänzt Kunkel: »Es zählen nur drei Punkte. Alles andere ist nicht akzeptabel.«

Wenn nicht jetzt...

Gegner Karlstadt hat noch keinen einzigen Zähler auf seinem Konto, daher geht Neuhütten/Wiesthal trotz des mäßigen Saisonstarts als klarer Favorit ins Spiel. Der Punkt ist nur: Schon vor einer Woche stellte sich die Ausgangslage so dar - und die Elf von Trainer Nico De Rinaldis verlor beim Tabellenvorletzten Hettstadt mit 1:2. Die Spessarter sind also angeschlagen, sagen sie sich in Karlstadt deshalb nun: Wenn nicht jetzt, wann dann?

»Das würde ich nicht sagen«, meint Ralf Dirscherl. Der stellvertretende Sportvorstand des FVK ist sich sicher: »Neuhütten/Wiesthal ist stärker, als der Tabellenplatz aussagt.« Auf das Schlusslicht selbst trifft das nicht zu. Schon vor dieser Saison wussten sie in der Kreisstadt, dass die Spielzeit eine einzige Herausforderung wird. »Der August war noch eine Art Vorbereitung«, sagt Dirscherl, »für uns geht die Runde erst jetzt im September so richtig los.«

FVK sieht kleine Fortschritte

Auch wenn die Mannschaft noch immer ohne Punkt am Tabellenende steht, erkennt er »Woche für Woche kleine Fortschritte«, Dirscherl weiß aber auch: »Wir müssen noch zulegen und bald mal die ersten Punkte holen, sonst sind wir zu weit abgeschlagen.«

Ob Karlstadt den ersten Erfolg in Neuhütten bejubeln kann? Da sich die personelle Lage bessert, ist Dirscherl positiv gestimmt. Philipp Schwarz hat sich aus dem Urlaub zurückgemeldet und rückt ebenso ins Aufgebot wie Sadri Arifov, der bereits in der Vorwoche beim 1:3 gegen Keilberg zum Einsatz hätte kommen sollen, dessen Spielberechtigung aber erst jetzt vorliegt. Ob Abdurrahman Marangoz wieder mitmischen kann, ist noch offen. Immerhin hat der Angreifer nach seiner Bänderverletzung wieder das Lauftraining aufgenommen.

Auf Seiten Neuhütten/Wiesthals stehen Steffen Englert und Maximilian Ehrlich wieder bereit, allerdings fehlt Torjäger Christian Huth, der in der Vorwoche in Hettstadt zehn Minuten vor dem Ende mit Oberschenkelbeschwerden ausgewechselt werden musste. Zudem muss De Rinaldis noch einmal ohne Felix Schanbacher (Urlaub) auskommen.

sl

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