Montag, 23.07.2018

Fünf neue Stützen nach dem enormen Aderlass

Fußball:Bezirksligist FV Karlstadt hat inzwischen 14 Abgänge - Auch die Karle-Brüder sind weg - Wagner und Daumberger kehren zurück

Sonntag, 08.07.2018 - 21:39 Uhr

Nach ei­ner Flut von Ab­gän­gen (wir be­rich­te­ten) hat der FV Karl­stadt für die kom­men­de Spiel­zeit in der Fuß­ball-Be­zirks­li­ga Un­ter­fran­ken vo­r­erst fünf Zu­gän­ge an Land ge­zo­gen, die laut FVK-Sport­vor­stand Mi­cha­el Land­graf al­le­s­amt Trag­säu­len im neu for­mier­ten Mann­schafts­ge­rüst wer­den könn­ten.

»Das sind alles Spieler, die sofort weiterhelfen können«, sagt Landgraf über Severin Wagner (SV Maidbronn/Gramschatz), Bah Sanusie (SV Heidingsfeld), Thomas Daumberger (FV Maintal), Nico Keiderl (ASV Rimpar) und Philipp Schwarz, der von einer Fußballpause reaktiviert wurde. »Es ist toll, dass er uns jetzt in der schwierigen Zeit unterstützt«, freut sich Landgraf über das Comeback des Letztgenannten. Schwarz ist nicht der einzige Rückkehrer: Auch Wagner und Daumberger hatten früher schon die Schuhe für den FVK geschnürt.

Der weggezogene Ex-Goalgetter Jörg Boreatti könnte außerdem mit einem Zweitspielrecht bei Personalmangel aushelfen: »Wenn alles normal läuft, werden wir eine gute Mannschaft haben«, sagt Landgraf, der zudem noch in Gesprächen steht »mit zwei, drei Spielern«, die trotz der bereits abgelaufenen Wechselfrist weiter verfügbar wären: »Ich bin mittlerweile wieder sehr positiv gestimmt.«

Nach der Abwanderungswelle, der sich jüngst auch noch die Brüder Felix und Philipp Karle per Doppel-Wechsel zum Heimatverein FC Thüngen angeschlossen hatten, trübten zuletzt allerdings viele Verletzungen die Vorbereitung unter Neu-Trainer Reiner Neumann, der zuvor die U 17 des Würzburger FV trainiert hatte und nun das Engagement in Karlstadt einem »Aufstieg« in die U 19 des WFV vorzog: »Wir hatten in der ersten und zweiten Mannschaft in der Summe 15 Ausfälle«, erklärt Landgraf die zwei Testspiel-Absagen gegen den FV Steinfeld/Hausen/Rohrbach und zuletzt gegen den TuS Frammersbach bei einem Altfelder Turnier.

Alles für die »Zweite«

Zu den Ausfällen seien noch einige angeschlagene Spieler gekommen, die man mit Blick auf die bevorstehende Runde nicht überbelasten wollte: »Einen Johannes Schreiner, der sich mit Leistenproblemen unter Schmerzen durch die Rückrunde gekämpft hatte, mussten wir etwas freischaufeln«, nennt Landgraf ein Beispiel: »Unsere Priorität liegt auf einem sauberen Start in die Runde.«

Trotz des erheblichen personellen Aderlasses möchte der FVK dabei auch in der kommenden Saison einer zweite Mannschaft an den Start bringen: »Wir tun alles dafür, dass wir es trotz der schwierigen Lage hinkriegen«, so Landgraf.

JULIUS MAYER

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