Karlburg empfängt den Würzburger FV in der ersten Runde der Bayernliga-Quali

Ein ungleiches Duell - allerdings nur auf dem Papier

Fußball-Relegation
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Fußball
Foto: Jan Woitas (dpa)
Re­le­ga­ti­on zur Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord, 1. Run­de, Hin­spiel: TSV Karl­burg - Würz­bur­ger FV. - Mitt­woch, 18.30 Uhr. - Es ist ein be­son­de­res Ver­hält­nis, das Mar­kus Köh­ler und Ha­rald Funsch zu­ein­an­der ha­ben.

Als defensiver Mittelfeldspieler war Köhler einst der verlängerte Arm von Funsch, als dieser noch auf der Trainerbank des TSV Karlburg saß - nun treffen die beiden in der Relegation als Gegner aufeinander und könnten dafür sorgen, dass der Verein des Gegenübers in der nächsten Saison nur noch Landesligist ist. Eine Ausgangslage, die eine Menge verspricht.

»Der WFV ist ein großer Traditionsverein«, sagt Köhler, wohlwissend, dass seine Mannschaft auf dem Papier Außenseiter ist, wenn an diesem Mittwochabend das Hinspiel ansteht. Hier der WFV, der in den Siebzigern in der 2. Bundesliga gespielt hat und bereits seit 2010 in der Bayernliga zu Hause ist - dort die Karlburger, die mit der Landesliga-Meisterschaft 2019 den größten Erfolg ihrer Vereinshistorie gefeiert haben und seitdem Spiel für Spiel darum kämpfen, den Großen ein Bein zu stellen und irgendwie fünftklassig zu bleiben.

Alleine das macht deutlich, für wen wie viel auf dem Spiel steht, wenn der erst 27-jährige Regionalliga-Schiedsrichter Johannes Hamper das ungleiche Duell anpfeift. Weil der WFV am Samstag 5:1 gegen den Tabellendritten ATSV Erlangen gewonnen und Karlburg aus den jüngsten drei Spielen sieben Punkte geholt hat, gehen beide Mannschaften mit Rückenwind in die Partie.

Zwei Unentschieden

In der Bayernliga haben sie sich zweimal mit einem Unentschieden getrennt: in Karlburg 2:2, an der Würzburger Mainaustraße 1:1. »Gegen den WFV sind es immer besondere Spiele«, sagt Köhler und zielt damit nicht auf seine Verbindung zu Funsch ab, sondern auf die grundsätzliche Konstellation. Dass sich Karlburg in einem Pflichtspiel mit dem WFV misst, ist für den Dorfverein auch nach zwei Bayernliga-Saisons immer noch speziell. Dass er den großen Nachbarn jetzt sogar überflügeln könnte, indem er ihn in den bevorstehenden 180 Minuten aussticht, das zeigt vor allem zweierlei: Auf welch verkorkste Saison der WFV zurückblickt - und wie viel Karlburg in den vergangenen Jahren richtig gemacht hat.

Rückspiel am Samstag

Das Rückspiel in Würzburg ist am kommenden Samstag um 16 Uhr. Es gilt die alte Europacup-Torregel. Wer das Duell verliert, spielt künftig Landesliga. Der Gewinner muss noch eine weitere Runde mit Hin- und Rückspiel überstehen. Als Gegner kommen TuS Röllbach und Vatan Spor Aschaffenburg in Frage.

Karlburg am Mittwoch

Voraussichtliche Aufstellung: Fischer-Vallecilla - Rösch, Kübert, Schramm, Meyer - Karle, Martin, Wabnitz, Fries, Gobbo - Kunzmann. - Ersatz: J. Kohlhepp (Tor), Fenske, Winter, Bachmann, Hetterich, Heuchert, M. Lambrecht, Jeni, Leibold. - Es fehlen: Franz (Kreuzbandriss), A. Köhler (Operation am Sprunggelenk). - Schiedsrichter: J. Hamper (Kulmbach). - Anstoß: 18.30 Uhr. - Unser Tipp: 0.

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