Donnerstag, 15.11.2018

»Die Mannschaft will sich richtig verabschieden«

Seitz vom Sieg im letzten Viktoria-Heimspiel überzeugt

Mittwoch, 09.05.2018 - 15:23 Uhr

Ab­schied von der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord. Nach 22 Mo­na­ten trägt Vik­to­ria Aschaf­fen­burg mit der Par­tie ge­gen die DJK Am­mer­thal (Sams­tag, 14 Uhr, Sta­di­on am Sc­hön­busch) zum vo­r­erst letz­ten Mal ein Heim­spiel in der Fünft­klas­sig­keit aus.

Nach der vorzeitig errungenen Meisterschaft kann die Mannschaft unbeschwert spielen und ihre doppelte Erfolgsserie fortsetzen. Seit 16 Begegnungen ist sie in der laufenden Saison unbesiegt und gegen die Oberpfälzer ging noch keines der bis jetzt fünf Spiele verloren.

Außerdem reizt eine andere Statistik. Der bislang beste Bayernligameister war vor vier Jahren die Spvgg Bayreuth mit 81 Punkten. Gewinnen die Aschaffenburger ihre beiden letzten Partien, dann können sie sich selbst zum Rekordmeister krönen. Derzeit haben sie 76 Zähler gesammelt.

Trainer Jochen Seitz ist von einem erfolgreichen letzten Heimspiel überzeugt. »Die Mannschaft will sich richtig verabschieden. Und dann möchten wir uns natürlich auch in keinem Fall die Feier verderben lassen.« Nach dem Schlusspfiff wird die Viktoria vom Verband für ihren zweiten Meistertitel nach 2015 (damals übrigens mit 79 Punkten) geehrt, am Abend ist die Mannschaft zu einem Essen eingeladen.

Spielzeit für die zweite Reihe

Bei der Aufstellung wird Seitz am kommenden Samstag wie auch in der letzten Partie in Ansbach den kompletten Kader einsetzen. »Alle Spieler bekommen in diesen Partien noch einmal Einsatzzeiten. Gerade auch die Akteure in der zweiten Reihe, die immer gut mitgezogen haben.« Dabei wird er aber die Startelf nicht komplett austauschen, sondern jeweils auf etwa fünf oder sechs Positionen variieren.

Torhungrige Gäste

Ganz ohne Druck können auch die Ammerthaler spielen. Zwar ist die Mannschaft von Jürgen Press seit drei Spieltagen ohne Sieg, aber das Saisonziel Klassenerhalt hat sie schon in der Tasche. Dabei war bei den Auftritten der DJK meist einiges geboten. 62 Tore haben sie geschossen – ein Wert, der eigentlich für einen Platz unter den ersten Fünf reichen würde. Aber mit 61 Gegentoren steht die Abwehr auf dem Niveau eines Abstiegskandidaten. Dabei stützt sich die Offensive auf drei torgefährliche Angreifer: Friedrich Lieder (15), Michael Jonczy (13) und Tom Abadjiew (12) haben zwei Drittel aller Ammerthaler Treffer erzielt.

Ungeachtet der zwei noch ausstehenden Bayernliga-Aufgaben, hat die Viktoria mit den Planungen für die nächste Runde bereits begonnen. So bestätigte Seitz das Interesse am Alzenauer Innenverteidiger Alieu Sawaneh (wir berichteten). »Wir haben uns mit ihm beschäftigt.« Zu konkreten Verhandlungen sei man jedoch noch nicht gekommen. Gerade im Defensivbereich habe man inzwischen vielversprechende Verstärkungen ins Auge gefasst. Die Suche nach Stürmern sei da schon schwieriger. Wenigstens hat die Viktoria den Vorteil, dass sie allen Kandidaten schon jetzt klare Verhältnisse über die sportliche Zukunft bieten kann. Mitte Juli starten die Unterfranken in ihre vierte Regionalligasaison.

klg
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