Russen wieder zugelassen für Vorstandswahlen im Verband

Tirana (dpa)
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Sportgerichtshof CAS
Der Sitz des internationalen Sportgerichtshofes CAS im schweizerischen Lausanne.
Foto: Frank May/dpa
Kurz vor den Vorstandswahlen beim Internationalen Gewichtheberverband IWF am Wochenende in Tirana sind drei bislang gesperrte russische Funktionäre zugelassen worden. Die Entscheidung traf der Internationale Sportgerichtshof Cas.

Es handelt sich um den russischen Gewichtheber-Präsidenten Maxim Agapitow, Mitglied des IWF-Vorstands, sowie Dmitri Tschernogorow und Alexander Kischkin. Das Trio war im vergangenen Monat von einer Prüfungskommission von den Wahlen ausgeschlossen worden.

Das von der IWF eingesetzte Gremium sei nicht befugt gewesen, disziplinarische Entscheidungen gegen die Russen zu treffen, teilte der Cas mit. Im Gegensatz zu den Sportlern sind die meisten Funktionäre aus Russland wegen des Krieges in der Ukraine weder vom Internationale Olympische Komitee (IOC) noch von den olympischen Verbänden suspendiert worden.

Die IWF will nach der Ära des umstrittenen Ex-Präsidenten Tamas Ajan (Ungarn) mit Doping-Manipulationen und finanziellen Unregelmäßigkeiten einen Neuanfang mit demokratischer Satzung und neuem Personal vornehmen. Florian Sperl, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG), bewirbt sich um einen Posten als Vizepräsident.

Das IOC hat Gewichtheben für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles aus dem Programm genommen. Eine endgültige Entscheidung fällt im nächsten Jahr.

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