Dienstag, 03.08.2021

Wölfe, Rehe und ein Schloss

Wandertipp: »Wo der Wolf am Kirchpfad heult« von Hobbach nach Oberaulenbach

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Bildunterschrift 2013-08-12 --> Adelssitz: Wer dem Wanderweg Eschau 2 folgt, kommt am Schloss Oberaulenbach vorbei. Bildunterschrift 2013-09-05 --> Adelssitz: Wer dem Wanderweg Eschau 2 folgt, kommt am Schloss Oberaulenbach vorbei.
Foto: Nicole Koller
Bildunterschrift 2013-07-31 --> Wasser, Wald und Wild: Im Landkreis Miltenberg ist Daheimurlaubern einiges geboten. Unsere Zeitung stellt deshalb in den Sommerferien die schönsten Ecken aller 32 Gemeinden vor. Dazu zählen (im Uhrzeigersinn) der Erlenbacher Sportboothafen, das Wildgatter am Schloss Oberaulenbach (Eschau), der Meditationsweg in Schneeberg, das Obernburger Rosengärtchen, die fürstliche Bibliothek in Amorbach, das Großwallstädter Freibad mit Schwimmbecken und See oder die Kollenburg in Collenberg. Fotos: Balleier/Maurer/Wojczenko/Koller Bildunterschrift 2013-08-12 --> Neugierig auf Besucher: Die Hirschkuh und ihr Baby leben im Gehege bei Oberaulenbach.
Foto: unbekannt
Wolfs­gru­ben... Wer denkt da nicht gleich an As­trid Lind­g­rens Mi­chel aus Lön­ne­ber­ga, der ne­ben sei­nem Haus in ei­ner Gru­be Wöl­fe fan­gen woll­te? Aber bis nach Schwe­den müs­sen wir gar nicht:

Nicht weit vom alten Kirchpfad zwischen der Hobbacher Kirche und dem Schloss Oberaulenbach (beides Landkreis Miltenberg) wurden früher Wölfe in einer gemauerten Grube gefangen. Dies ist eine von vielen Überraschungen und Ausblicken, die der Hobbacher Kulturweg bietet.

Malerisches Jagdschloss

Der circa sieben Kilometer lange Europäische Kulturweg im Eschauer Ortsteil Hobbach führt von der Johanneskirche durch den Dorfkern zum Dillhof, einem ehemaligen Hogfut, das 1920 abgerissen wurde. Kurz nach dieser Station passiert man den Weiler Unteraulenbach und biegt in ein Seitental der Elsava ein. Mit einem herrlichen Blick auf das malerische Jagdschloss Oberaulenbach wird die nächste Station erreicht, die über die Geschichte der Schlossbesitzer, der Familie von Mairhofen informiert.

Wer will, kann nun dem Weg zum Schloss weiter folgen und im anliegenden Wildgatter Rehe ganz aus der Nähe betrachten.Danach geht es zurück zur letzten Station wo ein Pfad bergauf zur Station Wolfsgrube führt. Die Grube befindet sich nur wenige Meter davon entfernt.

Durch den Wald geht es dann weiter zur Tafel Kresperg mit einer wunderbaren Aussicht ins Elsavatal. Als nördlichster Punkt folgt das Schullandheim Hobbach mit dem Roland-Eller-Umweltzentrum, bevor die Johanneskirche wieder erreicht wird.

Hintergrund

Wer die alte Wolfsgrube sucht, kommt am malerischen Schloss Oberaulenbach vorbei.Archivfotos:

Hintergrund

Über die Rehe im Wildgatter am Schloss freuen sich nicht nur Kinder.

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