Donnerstag, 29.07.2021

Natur-Pur-Gefühl inklusive

Rundwandertour: Zehn Kilometer für die ganze Familie um Großheubach mit viel Aussicht

Wandern im Mainviereck
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Während des Aufstieges zur Maria Hilf Kapelle lohnt sich ein Blick zurück auf die Kreuzwegstationen und in die weite Ferne. Bildunterschrift 2020-05-23 --> Beim Aufstieg zur Maria-Hilf-Kapelle lohnt sich ein Blick zurück auf die Kreuzwegstationen und in die weite Ferne. Fotos: Jennifer Lässig
Foto: Jennifer Lässig
Ei­ne reiz­vol­le Rund­wan­der­rou­te für Da­heim­ge­b­lie­be­ne führt von Großh­eu­bach über den Main­wan­der­weg nach Mil­ten­berg, an der Mar­tins­brü­cke hoch in den Wald, vor­bei am Stein­bruch Was­sum und an der Ma­ria-Hilf-Ka­pel­le zum Klos­ter En­gel­berg und wie­der zu­rück in den Großh­eu­ba­cher Orts­kern.

Gut zehn Kilometer umfasst die als leicht eingestufte Strecke mit wenig Steigung und jeder Menge schöner Aussichtspunkte sowie »Natur-Pur-Gefühl«. Geeignet ist die Tour für Groß und Klein. Zeitlich sollten gut drei Stunden eingeplant werden.

Startpunkt ist am Großheubacher Mainparkplatz in der Mainstraße. Ein brauner Holzwegweiser mit der Aufschrift »Mainwanderweg« zeigt stets die richtige Richtung. Umsäumt von Bäumen und Sträuchern geht es auf einem Wiesenpfad vorbei am Auenbiotop und unter der Heubachbrücke hindurch. Nach der Staustufe begeistert ein uriges Pfädchen. Zwischendurch lichtet sich der dichte Bewuchs immer wieder und gibt den Blick frei auf den Main und die andere Uferseite.

Dann rückt auch schon Miltenberg in Sicht. Vorbei an Kleingärten geht es über den Campingplatz Mainwiese unter der Mainbrücke durch zum Yacht-Club Miltenberg. An der Martinsbrücke angekommen, wartet die erste Steigung der Route in Form von Treppenstufen. Nun gilt es, sich an die schwarz-weißen Hinweisschilder »Großheubach Engelberg« zu halten. Nachdem der Tunnel überquert wurde, biegt links ein kleiner Pfad ab und führt in ein Wäldchen hinein. Es folgt ein Anstieg, das Pfädchen durch den Wald schlängelt sich am Natursteinwerk Wassum entlang. EinAusblick bis nach Kirschfurt belohnt die Mühe.

Der weiche Walduntergrund wird wieder etwas ebener. Die nächste Kreuzung macht Vorfreude auf die Maria-Hilf-Kapelle samt Kreuzweg. Daher dem Holzschild mit der Aufschrift »Zum Kloster Engelberg über Maria-Hilf-Kapelle« folgen. Die Bäume lichten sich und es gibt gleich zwei Streckenverläufe. Einmal geradeaus direkt zur Kapelle und einmal links ab zum Kloster Engelberg über Kreuzweg und Kapelle. Der Schotterweg führt direkt durch die Weinberge. Von weitem ist ein erster Blick auf das Kloster zu erhaschen.

An einer weiteren Kreuzung geht es geradeaus. Ein Wegweiser mit der Aufschrift »Kloster Engelberg« macht auf den Kreuzweg aufmerksam, ein großes Sandsteinkreuz eröffnet ihn. Viele Sandsteinstufen bis zur Maria-Hilf-Kapelle und weiter wollen erklommen werden. Die Kapelle, die zum Kloster Engelberg gehört, ist offen und kann betreten werden. Es geht weiter bis zum Kloster. Hoch über Großheubach können die Augen auf der Aussichtsterrasse in weite Ferne schweifen. Aber auch der Franziskusgarten und die Kirche sind einen Besuch wert.

Der Rückweg nach Großheubach kann entweder über die Serpentinenstraße oder die Engelsstaffeln mit ihren 612 steinernen Stufen angetreten werden. Die Stufen sollte allerdings nur wählen, wer sicher zu Fuß ist.

Hintergrund

Aufstieg zur Maria-Hilf-Kapelle Archivfoto:

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