Gefährliche Mutprobe

Kopfsprünge in flaches Wasser

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Foto: : Ina Fassbender/dpa/dpa-tmn
Dass Kopf­sprün­ge in un­be­kann­te Ge­wäs­ser sch­limms­ten­falls mit ei­ner Qu­er­schnitts­läh­mung en­den kön­nen, weiß ei­gent­lich je­der. Und doch pas­sie­ren sol­che Ba­de­un­fäl­le je­den Som­mer aufs Neue dut­zend­fach. Oft sind Al­ko­hol und Über­mut im Spiel, warnt die Deut­sche Ge­sell­schaft für Or­tho­pä­d­ie und Un­fall­chir­ur­gie (DGOU).

Hier ist jeder gefragt, der dabei ist: Denn oft seien es nur Freundinnen und Freunde, die solche »fatalen Mutproben« stoppen könnten. Die Fachgesellschaft sieht außerdem Eltern sowie andere Erzieher in der Pflicht, immer wieder auf die Gefahr hinzuweisen.

Neben Selbstüberschätzung und Imponiergehabe ist Unwissenheit ein Risikofaktor. Was vielen nicht bewusst ist: Die Wasserstände in Seen oder Flüssen können schwanken. Stellen, an denen man bei vorherigen Besuchen problemlos ins Wasser gesprungen ist, können nun gefährlich sein. Deshalb gilt: Vor dem ersten Sprung immer prüfen, ob das Wasser an dieser Stelle tief genug ist - egal, ob man sie eigentlich gut kennt oder nicht.

Schätzungsweise 80 bis 100 Menschen ziehen sich laut DGOU jedes Jahr Querschnittsverletzungen beim Baden zu. Größtenteils seien es Männer, teils noch Heranwachsende. Brüche der Halswirbelsäule in Folge eines Kopfsprungs im flachen Wasser können zu Lähmungen und einem Leben im Rollstuhl führen.

Hintergrund

Hechtsprünge sollte man nur machen, wenn man sich sicher ist: Das Wasser ist tief genug. 

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