Donnerstag, 29.07.2021

Anstiege und Ausblicke

Rundtour: Waldromantikweg in Amorbach - Zehn Kilometer

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Direkt am Hang und einem schmalen Waldpfad entlang wartet ein urige Schützhütte und lädt zur Rast ein. Bildunterschrift 2020-06-13 --> Urig: Diese Schutzhütte an einem schmalen Waldpfad lädt zur Rast ein. Freizeit: Wanderweg von Amorbach über Neudorf zur Gotthardsruine bietet Steigungen für Erprobte und idyllische Orte zum Rasten
Foto: Jennifer Lässig
Ro­man­ti­sche Waldpfa­de, uri­ge Schutz­hüt­ten, ein aus­sichts­rei­ches Hoch­pla­teau und ei­nen Sie­ben­tä­ler­blick als Höh­e­punkt vom Turm der Gotthards­rui­ne aus be­geis­tern auf dem Waldro­man­tik­weg in Amor­bach im Kreis Mil­ten­berg - auch be­kannt als Qua­li­täts­wan­der­weg A9.

Etwa zehn Kilometer umfasst die als schwer eingestufte Rundtour, bei der es gerade zu Beginn einen anspruchsvolleren Anstieg mittels Serpentinen zu meistern gilt. Der weitere Verlauf ist allerdings weitaus leichter und gemütlicher. Bis auf kurze Stücke mit Asphalt oder Schotter besticht der Weg vor allem mit Waldböden und jeder Menge abwechslungsreicher Natur.

Rund drei Stunden sollten für die Strecke eingeplant werden. Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, erst wieder in Amorbach. Daher sollten genügend Vorräte im Rucksack stecken. Geeignet ist die Tour für die ganze Familie. Kinder sollten allerdings schon etwas größer und trittsicher sein.

Start- und Endpunkt ist der Altstadtparkplatz in Amorbach. Es geht los über die Billbachbrücke. Stets der Wegmarkierung »A9« folgen. Nach der Brücke biegt der Weg rechts ab in den Bürgerpark mit Spielplatz und einem Kneippbecken. Zwischen Kleingärten und dem Billbach, vorbei an Tafeln mit Informationen zur Amorbacher Zaunpfostengalerie kommt die Grillhütte in der Albert-Anlage in Sicht. Jetzt gilt es, den anspruchsvolleren Anstieg den Sommerberg hinauf über Serpentinen zu schaffen. Schließlich münden diese in einen breiteren Wanderweg in Richtung Neudorf. Ein Schild mit »Neudorf« und »Reichhartshausen« rechts entlang weist die richtige Richtung. Der Wald wird verlassen und nach einem kurzen Stück vorbei an Wiesen und entlang der Straße biegt sie links vor dem Neudorfer Ortseingang auf eine asphaltierte Allee ab. Auf dem Hochplateau angekommen, werden die Mühen mit einem herrlichen Fernblick belohnt.

Wieder im Wald, rückt bald die »Fuß-Pils Hütte« in Sicht. Diese eignet sich für eine Rast. Wer noch warten kann, den erwartet kurze Zeit später eine urigere Schutzhütte mitten am dichtbewaldeten Hang (Foto). Es folgt ein Trampelpfad, am Ende die »Sattelhütte« mit atemberaubendem Ausblick auf Amorbach - das schürt Vorfreude auf die nicht weit entfernte Gotthardsruine. Die Anstrengung des Aufstieges lohnt sich, denn oben wartet eine Aussicht über sieben Täler. Von der Ruine aus südseitig weist die Wegmarkierung einen Waldweg hinab in Richtung Amorbach.

Hintergrund

Diese Schutzhütte lädt zur Rast ein. Archivfoto:

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