Recht auf längere Auszeit und Adhoc-Pflegeplätze

Corona-Krise: Wie pflegende Angehörige entlastet werden

< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Für Angehörige von Pflegebedürftigen ist die Corona-Krise eine schwierige Zeit - es gibt aber Entlastungsangebote. Foto: Patrick Pleul (dpa)
Foto: Patrick Pleul
Ge­sch­los­se­ne Ein­rich­tun­gen oder in ih­re Hei­mat zu­rück­ge­kehr­te Pf­le­ge­kräf­te: An­ge­hö­ri­ge von Pf­le­ge­be­dürf­ti­gen müs­sen wäh­rend der Co­ro­na-Pan­de­mie vie­les selbst stem­men. Wel­che Un­ter­stüt­zung gibt es?Neue Re­ge­lun­gen

Die Verbraucherzentrale NRW weist auf ihrer Homepage auf einige neue Regelungen hin, die befristet bis zum 30. September gelten.

So gilt zum Beispiel: Das bisherige Recht auf Auszeit von ein bis zehn Arbeitstagen, um im akuten Pflegefall die Pflege zu Hause zu organisieren, wird auf bis zu 20 Tage ausgedehnt. Auch das Pflegeunterstützungsgeld, das für diese Tage das fehlende Einkommen ausgleicht, wird bis zu 20 Tage gezahlt. Reichen die 20 Tage nicht aus, können sich Beschäftigte auch darüber hinaus anteilig freistellen lassen.

Weitere Erleichterungen: Wer auf stationäre Kurzzeitpflege angewiesen ist, findet solche Adhoc-Pflegeplätze jetzt auch in Rehabilitationseinrichtungen und Krankenhäusern. Außerdem können noch nicht in Anspruch genommene Entlastungsleistungen aus dem Jahr 2019 bis Ende September 2020 genutzt werden - drei Monate länger als bisher.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!