Donnerstag, 27.01.2022

Ein gutes Gespräch

Alzheimer: Mit Erkrankten am besten Blickkontakt halten

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Beim Gespräch mit Alzheimer-Erkrankten sollten Angehörige langsam und in einfacher Sprache sprechen.
Foto: Tom Weller (dpa)
Men­schen mit einer Alz­hei­mer-Erkrankung le­ben oft in ih­rer ei­ge­nen Rea­li­tät. Das er­schwert das Ge­spräch mit ih­nen. Aber es gibt Mög­lich­kei­ten, wie An­ge­hö­ri­ge mit den Er­krank­ten re­den kön­nen.

Es ist mehr und mehr eine eigene Welt, in der Alzheimer-Erkrankte leben. So können sie oft die Gegenwart nicht von der Vergangenheit unterscheiden.

Ironie fehl am Platz

Zurechtweisungen und Verbesserungen von Seiten der Angehörigen rufen dann nur Ärger und Unsicherheit hervor, weiß der Verein Alzheimer Forschung Initiative (AFI). Deshalb sei ein respektvoller Umgang besonders wichtig. Eine einfache Sprache mit kurzen Sätzen hilft im Gespräch, ebenso langsames und deutliches Sprechen. Ironie ist völlig fehl am Platz.

Wichtige Informationen sollte man am besten mehrmals wiederholen, und zwar mit der gleichen Formulierung, damit sich das beim Gegenüber einprägt. Eine ausdrucksstarke Mimik und Gestik unterstützen das Verstehen. Ganz wichtig ist auch, den Blickkontakt mit dem Patienten oder der Patientin zu halten. Das vermittele Sicherheit, rät der Verein.

Keine W-Fragen

Gut seien auch Fragen, die einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Klare Antwortmöglichkeiten sind besser als W-Fragen. Also »Möchtest du Orangensaft oder Apfelsaft trinken?« statt »Welchen Saft möchtest du trinken?«. Die Erkrankten sollten außerdem genug Zeit haben, um zu antworten.

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