Montag, 17.05.2021

Athleten über 70

Sport: Bewegungsmenschen altern besser

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Mit 74 an Ski­sprung­wett­be­wer­ben teil­neh­men, sich als 83-Jäh­ri­ger mit an­de­ren im Ku­gel­sto­ßen mes­sen, als 72-Jäh­ri­ge den Tri­ath­lon in An­griff neh­men? El­len Frei­ber­ger ist schwer be­ein­druckt:

»Verglichen mit einem 40-Jährigen, der nur auf dem Sofa sitzt, schneiden Athleten mit über 70 immer noch viel, viel besser ab«, sagt die Sportwissenschaftlerin und Gerontologin am Institut für Biomedizin des Alterns an der Universität Erlangen-Nürnberg im Apothekenmagazin »Senioren Ratgeber«.

Ab etwa 50 Jahren beginnt der natürliche Muskelschwund. Menschen, die sportlich sind und sich ausreichend im Alltag bewegen, schieben den Abbau hinaus - vor allem aber verbessern sie Kraft und Zusammenarbeit der Muskeln. »Bewegungsmenschen sammeln so Punkte fürs Alter«, betont Ellen Freiberger. Ob Krankenhauseinweisung, selbstständig Leben, chronische Krankheiten, Demenzrisiko oder Lebenserwartung: Nach ihrer Erfahrung schneiden Menschen, die sich im Alltag viel bewegen, in allen Punkten besser ab.

Wie aber sieht es mit dem erhöhten Verletzungsrisiko im Alter aus? »Je mehr ich Richtung Leistungssport gehe, desto eher riskiere ich Verletzungen, wenn ich das Training nicht entsprechend anpasse«, rät Freiberger. Gut sei eine variantenreiche Bewegung, die verschiedene Muskelgruppen und Fähigkeiten fordert. Denn: Je besser der Körper muskulär ausgebildet ist, desto besser ist er vor Verletzungen geschützt.

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