Für eine üppige Blütenpracht

Pflegetipp: Welke Sommerblumen abzupfen - Überlebenstrieb

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Mit Unterstützung produzieren Geranien eine Blüte nach der anderen.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Ha­ben Sie schon mal von Dau­er­blüh­ern ge­hört? Da­zu ge­hö­ren Pe­tu­ni­en, Fuch­si­en, Ver­be­nen oder Ge­ra­ni­en. Nur dass Dau­er­blüh­er nicht so dau­er­haft blühen, wenn man ih­nen da­bei nicht auf die Sprün­ge hilft.

Sommerblumen im Garten oder im Balkonkasten blühen viel länger und prächtiger mit einem Trick: Man entfernt immer wieder die welkenden Blüten. Dazu rät Pelargonium for Europe, eine Initiative mehrerer Geranienzüchter.

Es reicht, einfach die verblühten Pflanzenteile mit den Fingern abzubrechen oder abzuziehen. Eine Schere oder ein Messer sind dafür nicht nötig. Das Abzupfen der alten Blüten spricht einen Überlebenstrieb der sogenannten Dauerblüher an.

Energieintensiver Samen

Entfernen Gärtner die verwelkten Blütenköpfe sofort, kann die Pflanze keine Samen und damit keinen Nachwuchs bilden. Das begünstigt die Dauerblüte. Denn die Pflanze wägt ab, wohin sie ihre Energie steckt - entweder in energieintensiven Samen oder in neue Blüten.

Auf diese Weise reagieren laut der Landwirtschaftskammer NRW die meisten Pflanzen für Balkonkästen und andere Kübel, zum Beispiel Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen und Buschmargeriten sowie Wicken, Dahlien und Rosen.

Besonders wichtig ist laut der Züchtervereinigung Pelargonium for Europe das Entfernen welker Blüten bei halbgefüllten und gefüllten Geraniensorten. Es gibt aber auch sogenannte selbstreinigende Sorten - bei diesen Geranien kann man darauf verzichten. Oft findet sich beim Kauf ein Hinweis auf diese Eigenschaft auf dem Etikett.

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