Eine Diva mit Tiefgang

Rosen: Tipps zum Einpflanzen der edlen Tiefwurzler - Auf Licht und Nährstoffe kommt es an

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Blühende Rosen sind echte Hingucker.
Foto: Jens Büttner
Ro­sen einpflan­zen - das geht im Grun­de das gan­ze Jahr über. »Der bes­te Zeit­punkt zum Einpflan­zen ist aber im Früh­jahr oder im Herbst, wenn die Ro­se noch kei­ne Blü­ten hat«, er­klärt Mar­cus Scheel, Gar­ten­meis­ter der Kö­n­ig­li­chen Gar­ten­a­ka­de­mie Ber­lin.

So muss sich die Pflanze nicht gleichzeitig auf die Blüten- und Wurzelbildung konzentrieren und wächst schneller am neuen Standort an.

Farbe und Duft

Wer einen Rosenstock verschenken will, kauft die Pflanze jedoch meist mit Blüten. Hobbygärtner können sich Farbe und Duft der Rose ebenfalls besser vorstellen, wenn sie in voller Blüte steht. »Auch wenn man die Rosen mit Blüte pflanzt, gehen sie an«, so Scheel. »Die Pflanze ist dann aber anfälliger für Krankheiten, Pilze oder Schädlinge, sollten die Bedingungen nicht stimmen.«

Ob mit oder ohne Blüten: Die Rose gehört immer an einen passenden Standort und sollte gut ernährt sein. Also genügend Licht und Nährstoffe erhalten, damit Schädlinge und Pilze keine Chance haben. Manche Faktoren sind auch von der Sorte abhängig, etwa, ob die Rose direktes oder eher indirektes Sonnenlicht mag.

Humusreicher Boden

»Die Rose ist eine Diva. Aber sie ist auch ein Tiefwurzler«, erklärt Scheel. »Dadurch kann sie sich die Nährstoffe, die sie braucht, im Boden suchen.« Wichtig ist nur, dass der Boden humusreich und tiefgründig ist, damit sich die Wurzeln nach unten ausbreiten können.

Wer der Pflanze zusätzlich etwas Gutes tun will, kann ihr Acker-Schachtelhalm geben. Im Handel gibt es die rein pflanzliche Flüssigkeit schon fertig gemischt. »Die darin enthaltene Kieselsäure stärkt die Zellen der Rose. Dadurch haben es Schädlinge und Pilze schwerer, in die Pflanze einzudringen«, sagt der Gartenmeister. Er empfiehlt, die Rosen damit sechs- bis siebenmal im Jahr zu bespritzen.

Zudem kann man der Pflanze organischen Dünger geben, wenn sie die ersten Knospen hat oder man die ersten Blüten runtergeschnitten hat, rät Scheel. Im September kann man sie zusätzlich mit Kali düngen und auch so ihre Zellen stärken.

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