Donnerstag, 06.05.2021

Schnuller-Fakten: Größen und Formen

Expertenrat: Worauf es beim Kauf ankommt

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Von Größen und Formen: Wichtige Fakten rund um den Schnuller
Geliebt und verflucht zugleich: Schnuller vermitteln Kinder ein Stück Sicherheit.
Foto: Benjamin Nolte (dpa-tmn)
Wer ei­nen Sch­nul­ler kau­fen will, hat die Qual der Wahl: un­ter­schied­li­che Mar­ken, Grö­ß­en und For­men. Auf den ei­nen steht 0 bis 6 Mo­na­te, auf den an­de­ren 6 bis 18 Mo­na­te. Brau­chen äl­te­re Kin­der tat­säch­lich ei­nen grö­ße­ren Sch­nul­ler - oder ist das nur ei­ne Mar­ke­ting­s­t­ra­te­gie?

Grundsätzlich sei es sinnvoll, den Schnuller dem Wachstum des Kindes anzupassen, erklärt Peter Proff. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie. »Ist der Schnuller zu klein, kann dieser im Mund verschwinden oder bietet zu wenig Widerstand gegenüber der von außen drückenden Wangenmuskulatur.« Möglicherweise begünstigt dies die Entstehung eines seitlichen Kreuzbisses. Ist er zu groß, besteht die Gefahr, dass die oberen Schneidezähne nach vorne gedrückt werden.

Wichtig ist die Übergangsstelle des Schnullers zu den Zähnen: Sie sollte so aussehen, dass möglichst wenig Druck in diesem Bereich entsteht. Die Übergangsstelle sollte weich und flexibel sein, eine geringe vertikale Höhe aufweisen und eher breiter gestaltet sein.

Entscheidend ist, dass das Kind mit der jeweiligen Schnullergröße gut zurechtkommt. »Sicherlich ist es sinnvoll, eher etwas länger beim kleineren Schnuller zu bleiben, als zu früh auf ein unangenehm großes Modell umzusteigen«, sagt Proff.

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