Donnerstag, 06.05.2021

Mitwachsend und sicher

Kinderzimmer: Eltern sollten bei der Einrichtung auf Gütesiegel und qualitativ hochwertige Materialien achten

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Kindermöbel sollten die Fantasie der Kleinen anregen und gleichzeitig hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Foto: tdx/Isle of Dogs
Das Kin­der­zim­mer ist Abenteu­er­spiel­platz, Au­f­ent­halts­raum und Ru­he­zo­ne in Ei­nem: Hier spie­len und to­ben die Klei­nen, hier »le­sen« sie mit Pa­pa ein Bil­der­buch oder träu­men nachts vom nächs­ten Abenteu­er.

Damit Eltern sichergehen können, dass ihr Nachwuchs in der Kinderstube rund um die Uhr gut aufgehoben ist, gilt es, die Ausstattung sorgfältig auszusuchen.

»Bei der Kinderzimmereinrichtung sollten Eltern stets die Bedürfnisse der Kleinen im Auge behalten«, wissen die Experten von homesolute.com, einem Onlinemagazin rund ums Bauen, Wohnen und Leben. Insofern sollten Kindermöbel die Fantasie der Kleinen anregen und gleichzeitig hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Robust und unbedenklich

Dazu zählen qualitativ hochwertige, wohngesunde Materialien ebenso wie effektive Kindersicherungen. Die Qualität von Kindermöbeln, die meist aus massiver Buche, Birke oder Kiefer sowie furnierten Holzwerkstoffen mit entsprechend robustem, aber gesundheitlich unbedenklichem Lacküberzug bestehen, ist hierzulande beispielsweise durch das GS-Zeichen für »Geprüfte Sicherheit« gewährleistet.

Seit 1963 werden kindersichere Möbel zudem von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) mit dem RAL-Gütezeichen »Goldenes M« gekennzeichnet. »Die meisten Kinder werden schon im ersten Lebensjahr mobil. Das Kinderzimmer, aber auch die übrige Wohnung, sollte mit Blick auf die Sicherheit des Kindes und die Gelassenheit der Eltern rechtzeitig angepasst werden«, sagt Jochen Winning, Geschäftsführer der DGM.

Babys und Kleinkinder erkunden die Wohnung auf ihre ganz eigene Weise. Sie greifen nach allem, was sie erreichen können, sie krabbeln und toben umher und erklimmen Stühle und Schränke. Besonders wichtig ist daher ein sicherer Stand der Möbel - im Zweifelsfall mithilfe einer zusätzlichen Wandbefestigung. Ebenso das vorsorgliche Entschärfen aller potenziellen Gefahrenstellen wie spitzer Griffe, Schlüssel, Ecken und Kanten, aber auch Steckdosen, Treppen, Fenster und Türen, beweglicher Schaukelstühle und Tischplatten. Schon einfache Maßnahmen wie Schutzkappen an den Möbelecken und Sicherheitssperren an Schubladen und Schranktüren reduzieren das Verletzungsrisiko erheblich.

Bis ins Jugendalter

Ebenfalls eine Rolle bei der Einrichtung des Kinderzimmers spielt laut dem Onlinemagazin die Variabilität der Möbel: Im Idealfall wachsen diese mit und begleiten das Kind vom Baby- bis ins Jugendalter. »Da qualitativ hochwertige Möbel ihren Preis haben, sollten Eltern gleich auf >mitwachsende

Hintergrund: Kindersichere Elektrik

Trotz hochwertiger Möbel kann das Kinderzimmer manchmal noch Gefahren bergen. Denn auf Augenhöhe kleiner Abenteurer liegen abgesehen von Spielzeug auch Steckdosen und Stromkabel. Entsprechende Schutzmaßnahmen sind aber schnell und kostengünstig installiert. So können Eltern die Steckdosen im Kinderzimmer nachträglich mit Kindersicherungen inklusive Verschlussmechanismus versehen oder Kinderschutzsteckdosen unter Putz installieren lassen, bei denen sich die Löcher der Dose verschließen, sobald der Stecker gezogen wird. Da sich im Kinderzimmer auch das ein oder andere elektrische Spielzeug befindet, ist ein sogenannter Fehlerstrom-Schutzschalter - kurz: FI-Schalter - ebenfalls sinnvoll. Er unterbricht die Stromzufuhr sofort, wenn Abweichungen im Stromfluss auftreten. ()

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