Freitag, 27.11.2020
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Immer ein Fall für den Arzt

Zahnfleischbluten: Warnsignal des Körpers

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Abends beim Zäh­ne­put­zen oder mor­gens nach dem Biss ins Kör­ner­bröt­chen kommt es schon mal vor: das Zahn­f­leisch blu­tet. Nicht so sch­limm, denkt sich der ei­ne oder an­de­re. Weit ge­fehlt!

Immer ein Warnsignal, sagt Henrik Dommisch, Leiter der Abteilung für Parodontologie und Synoptische Zahnmedizin an der Berliner Charité. »Ich weiß, viele Menschen denken, Zahnfleischbluten sei etwas Normales. Das ist aber nicht normal.« Wenn man sich nicht gerade an einem spitzen Lebensmittel oder Ähnlichem verletzt hat, sind Blutungen meist Ausdruck bakterieller Entzündungsreaktionen im gut durchbluteten Zahnfleisch. Diese wiederum entstehenin der Regel durch Zahnbeläge. Es können aber auch ernsthafte Erkrankungen dahinterstecken.

Wenn es regelmäßig blutet: zum Zahnarzt gehen. Er kann nach der Ursache forschen. Hartnäckige Zahnbeläge etwa kann er entfernen. Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) lässt sich behandeln.

Wer verhindern möchte, dass es zu Zahnfleischblutungen kommt, kann dafür viel tun: zweimal täglich Zähneputzen, die Zahnzwischenräume reinigen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen.

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