Was beim Einschlafen hilft

Umfrage: Viele Routinen decken sich mit dem, was Experten raten

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Lesen hilft vielen Menschen beim Einschlafen.
Foto: Christin Klose (dpa)
Den Kör­per zur Ru­he kom­men las­sen: Da­rin liegt ein Schlüs­sel, um gut ein­zu­schla­fen. Aus dem Grund emp­feh­len Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten oft, vor dem Zu­bett­ge­hen lie­ber ein Buch zur Hand zu neh­men, statt ins Smart­pho­ne zu star­ren.

Viele Menschen befolgen diesen Tipp und scheinen davon zu profitieren. Das legt eine Ipsos-Umfrage nahe. Auf die Frage, was ihnen beim Einschlafen helfe, gab ein Viertel (25 Prozent) an: Lesen. 18 Prozent haben mit dem Verzicht auf koffeinhaltige Getränke gute Erfahrungen gemacht.

Ähnlich viele (16 Prozent) schlummern mit Musik besser ein. Rund jeder und jede Siebte (14 Prozent) vermeidet es, vor dem Einschlafen auf einen Bildschirm - sei es Smartphone oder Fernseher - zu schauen und folgt damit ebenfalls gängigen schlafmedizinischen Empfehlungen. Wenn die Augen spätabends zu viel Blaulicht von Displays aufnehmen, kann das dazu führen, dass man schwerer müde wird.

Voller Magen

Dass auch ein voller Magen guten Schlaf verhindern kann, scheint 13 Prozent der Befragten bewusst zu sein: Sie geben an, dass sie nach 20 Uhr nichts mehr essen.

12 Prozent schwören darauf, dass ein Glas Bier oder Wein ihnen beim Einschlafen hilft. Daran mag zwar etwas dran sein, doch es gibt eine Kehrseite: Die nächtlichen Schwankungen des Alkoholspiegels könnten dazu führen, dass man sich nicht richtig erholt und am Morgen müde aufwacht. Dazu kommt, dass Alkohol den Harndrang erhöht. Mit der Folge, dass man vielleicht gut einschläft, aber nachts wieder aufwacht, weil man auf die Toilette muss.

Keine bestimmte Routine

Ein Fünftel (21 Prozent)

hat keine bestimmte Routine, die beim Einschlafen hilft. Und 17 Prozent benötigen das offenbar auch nicht. Sie gaben an: »Ich brauche keine Einschlafhilfe.«

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