Fränkisch sein mit allen Sinnen erfahren

Hintergründe zum Motto »Kunst - Kultur - Klima«

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Tag der Franken - Trachtenumzug
Foto: Björn Friedrich
Was ist ty­pisch frän­kisch? Dem Aschaf­fen­bur­ger Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Her­zing fal­len als spon­ta­ne Ant­wort auf die Fra­ge ne­ben Drei­spitz, Dia­lekt, Wein und Bier noch ei­ni­ge an­de­re Be­son­der­hei­ten ein:

»Was dem Oberbayer sein Schweinsbraten, ist uns das Schäufele und die Bratwurst«, fasste Herzing kürzlich bei einer Pressekonferenz zum Tag der Franken in Aschaffenburg zusammen. »Wir erscheinen vielleicht manchmal ein bisschen mürrisch, sind aber weltoffen und den Menschen zugewandt.«

Da kann ja nichts schiefgehen beim Tag der Franken, der nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause am Sonntag, 3. Juli, in Aschaffenburg gefeiert wird und dabei in zwei weitere Großereignisse eingebettet ist: in die Unterfränkischen und die Aschaffenburger Kulturtage vom 30. Juni bis 10. Juli.

»Leuchtturm« für Weiteres

Der Tag der Franken wird nun zum »Leuchtturm« des Aschaffenburger Kultur-Festivals, das mit dem Carillon- und Percussion-Festival am 1. und 2. Juli sowie der Museumsnacht am 8. Juli weitere Highlights bietet.

Neben der traditionellen Ausrichtung mit Musik, Theater, Kunst und Tracht hat sich der Tag der Franken höchst aktueller Themen angenommen: Klima und Nachhaltigkeit. Er steht unter dem Motto »Kunst - Kultur - Klima«.

Damit die Besucher angesichts der Fülle der Programmpunkte den Überblick behalten, hat Aschaffenburg unter dem Namen »Festival AB« eine App entwickelt. Neben dem Programm des Frankentags sind dort auch die Veranstaltungen der Unterfränkischen und Städtischen Kulturtage zu finden. Die App lässt sich kostenfrei in den gängigen App-Stores herunterladen.

In puncto Programm hat die Stadt inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Das sind:

»Tradition & Trachten« mit Bühnenprogrammen auf dem Karlsplatz und Bühnen im Schöntal sowie mit dem Spessartbundfest im Schönborner Hof.

»Heimat«: Auf dem Marstallplatz gibt es eine Infomeile zum Thema Franken, außerdem geführte Hafenrundfahrten zum Bayernhafen (mit dem Bus ab Löherstraße).

»Nachhaltigkeit«: Von 11 bis 17 Uhr gibt es einen »Zukunftsmarkt« auf dem Schlossplatz, eine Zeltausstellung als Zeitreise zumZukunftswald auf dem Bouleplatz sowie die Verleihung des Agenda 21 Preises der Stadt Aschaffenburg um 16 Uhr auf dem Zukunftsmarkt.

»Umweltpädagogik« auf dem Theaterplatz, unter anderem mit einem Ökotrainer, der zeigt, wie man eigenen Strom macht, und Straßentheater - das Ganze zwischen 14 und 18 Uhr.

»Ausstellungen«: Museen und private Ausstellungshäuser haben geöffnet, dazu wird Kunst im öffentlichen Raum gezeigt.

»Unterfränkisches Musikschulfestival«: Im Schlosshof, in der Sandkirche, im Kabarett im Hofgarten, auf der Bühne Altes Forstamt gibt es Konzerte zwischen 14 und 18 Uhr.

»Kulinarik«: Unter anderem regional und nachhaltig produzierte Weine und Speisen gibt es in der Gartenwirtschaft auf der St. Germain-Terrasse, im Biergarten im Schöntal werden unter anderem regionale Biere ausgeschenkt.

Alles, was es sonst noch zum Tag der Franken zu wissen gibt, findet man unter https://www.tagderfranken.de

Pendelverkehr und kostenlose Busfahrten

Wer umweltfreundlich zum Tag der Franken am Sonntag, 3. Juli, anreisen möchte, hat dazu mehrere Möglichkeiten.

Zum einen gibt es die Verkehrsmittel Fahrrad und Bahn. Außerdem werden an diesem Tag einige kostenlose Zusatzfahrten und Buslinien eingerichtet. Die genauen Verbindungen und Zeiten findet man im Internet unter www.aschaffenburger-kulturtage.de/service-tag-der-franken.

Daneben gibt es am 3. Juli einen kostenlosen Pendelverkehr im 30-Minuten-Takt zwischen 10 und 18 Uhr: Die Busse fahren vom Stadtbad (P&R) über Freihofsplatz, Agathakirche, ROB Bussteig 13 und Pompejanum zur Ziegelbergstraße und zurück. Es sind laut Mitteilung der Stadt zwei Solobusse im Einsatz. ()

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