Sonntag, 01.08.2021

Pressemitteilung

StaplerCup
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Tomas Prasil aus der Slowakei ist der beste aller Staplerfahrer; er gewann souverän die 2. Weltmeisterschaft im Staplerfahren am 19. September 2019. Radek Fiala aus Tschechien wird Zweiter, Tonny Koster aus den Niederlanden belegt den dritten Rang. Im Teamwettkampf unter den fähigsten Gabelstaplerfahrern aus insgesamt 18 angetretenen Nationen hat Deutschland erneut die Nase vorn und verteidigt den Titel vor China und Tschechien.

Am 19. September 2019 wurden in Aschaffenburg zum zweiten Mal seit 2014 die besten Staplerprofis der Welt gesucht. Zu vergeben waren die Titel „Weltmeister im Staplerfahren“ im Einzel- sowie im Team-Wettbewerb. Die insgesamt 54 Konkurrenten stammten aus 18 Nationen: Jeweils die drei fähigsten Staplerfahrer aus Belgien, Chile, China, Estland, Finnland, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, die Niederlande, Österreich, Ungarn, Russland, die Slowakei, Slowenien, Spanien und Tschechien hatten sich für den Griff nach der Meisterschale qualifiziert.

Gleich von Beginn des Wettbewerbs an stand Titelverteidiger Deutschland enorm unter Druck, zumal Stefan Theissen, Einzelweltmeister von 2014 und damals inoffizieller Teamcaptain der Deutschen durch seine neue Aufgabe als StaplerCup-Schiedsrichter nicht antreten durfte. Jörg Klößinger aus Petersaurach, Deutscher Meister in 2011 und 2017, und seit Jahren Führender des ChampionsRankings deutscher Staplerfahrer durch die meisten Punkte aus den Wettbewerben der letzten drei Jahre, fand in der Vorrunde nicht zu seiner Form. Gleich zwei Mal fiel ihm das Minifässchen von der Gabel des auf den Zinken montierten Modellstaplers. Er verpasste den Einzug ins Viertelfinale im Einzelwettbewerb der Weltmeisterschaft ebenso wie der amtierende Deutsche Meister Thomas Kirsten. Als einziger der drei Deutschen stand Benjamin Danker in der Runde der letzten 16 – aber hier war auch für den Neustädter Schluss.

Das Finale um den Einzeltitel Weltmeister im Staplerfahren fuhren schließlich Radek Fiala aus Tschechien, Tonny Koster aus den Niederlanden und Tomas Prasil aus der Slowakei unter sich aus. Die drei Staplerprofis starteten Kopf an Kopf in die „Pin-Turm“ genannte Aufgabe: mehrere schmale Turmelemente mussten auf vier Bowlingpins gestapelt und dann auf einer Box positioniert werden. Auf halber Strecke brach dem Niederländer Koster seine schon fast fertige, rund acht Meter hohe Konstruktion zusammen, und Tomas Prasil schob sich mit einem Aufbau an die Spitze, der trotz enormer Schlagseite bis in die Endposition hielt. Überglücklich sprang der Slowake aus dem Stapler und lies sich von den mitgereisten Fans und dem begeisterten Aschaffenburger Publikum feiern. Der Tscheche Fiala wurde Vizeweltmeister, der Tonny Koster Dritter.

Im Teamwettbewerb hatten die drei Deutschen mehr Erfolg. Mit einer sauberen aber unauffälligen Mannschaftsleistung gelang der Einzug in die Runde der letzten drei. Hier trafen Klößinger, Danker und Kirsten auf China und Tschechien. Jetzt waren die Titelverteidiger endlich ganz im Wettbewerb angekommen und schichteten die Bauteile ihres aus Styroporteilen zusammenzusetzenden „Plattenmännchens“ so schnell übereinander, dass der Startschuss kaum verklungen war, als die drei Deutschen schon wieder die Gabeln in die Endposition absetzten. Die Chinesen Dianxi Xu, Hongdi Wang und Haoran Li sicherten sich die Vizeweltmeisterschaft, Radek Fiala, Koloman Gabco und Tomas Patocka aus Tschechien wurden dritter Gewinner der zweiten Weltmeisterschaft im Staplerfahren. 

Der StaplerCup, die Meisterschaften im Staplerfahren, findet bereits zum 15. Mal statt; die weltweite Variante des Wettbewerbs unter Staplerprofis hatte 2014 Premiere, nachdem seit 2008 auch regelmäßig europäische Mannschaften zur International Championship empfangen werden. In den nationalen Vorrunden, die allein in Deutschland rund 2.000 Fahrerinnen und Fahrer absolvieren, werden je drei Siegerinnen und Sieger gekürt, die ihre Heimat in Aschaffenburg vertreten dürfen. Die Weltmeisterschaft unter 18 Nationen am heutigen Donnerstag bildete den Auftakt zu drei Tagen Wettbewerben im Staplerfahren auf dem Aschaffenburger Schlossplatz.

Am morgigen Freitag treten bei der Firmen-Team-Meisterschaft 23 Mannschaften renommierter Unternehmen in die Arena; am Samstag wird beim Finale der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren (w/m) ebenso wie beim Finale der Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen der Titel vergeben. Zusammen mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm für die ganze Familie locken die Wettbewerbe jeweils tausende Zuschauer zu den Regionalmeisterschaften und rund 12.000 Besucher an den drei Finaltagen nach Aschaffenburg.

News und Bildmaterial zum Download unter www.StaplerCup.com. Gerne vermitteln wir Kontakt zu Teilnehmern und Verantwortlichen oder stellen Bewegtbild-Rohmaterial vom StaplerCup zur kostenfreien Verwendung unter Hinweis auf den StaplerCup zur Verfügung.

 

Pressekontakt:

Annette von Wrisberg

Pressebüro StaplerCup

0 2 28/85 40 81 65

info@staplercup.com

 

Über den StaplerCup

Der StaplerCup wurde 2005 erstmalig als reine deutsche Meisterschaft ausgetragen – knapp 25.000 Anmeldungen sind seither bei dem Wettbewerb eingegangen, bei dem es um Präzision, Schnelligkeit und Übersicht auf dem Gabelstapler geht. 2007 wurde die Veranstaltung um den internationalen Team-Wettbewerb „International Championship“ erweitert; seit 2008 wird auch eine Firmen-Team-Meisterschaft ausgetragen. Der erste Weltmeistertitel wurde 2014 an den Deutschen Stefan Theissen vergeben; 2019 steht die Wiederholung des weltweiten Wettbewerbs sowohl für Einzelfahrer als auch für Teams an. Seit 2015 kämpfen außerdem 12 Staplerfahrerinnen in einem separaten Finale um die Auszeichnung als beste Frau am Steuer eines Gabelstaplers. Wichtigstes inhaltliches Anliegen des Veranstalters Linde Material Handling und seinen die Regionalmeisterschaften austragenden Netzwerkpartnern ist die Verbesserung der Sicherheit in Lagern und Logistikbetrieben: Die Fähigkeiten der Fahrer und ihre Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz sollen geschult werden, um Unfälle zu vermeiden. Jährlich begeistert die dreitägige Veranstaltung auf dem Aschaffenburger Schlossplatz, die von einem bunten Familienprogramm begleitet wird, an die 15.000 Zuschauer.

Der StaplerCup erhielt bereits zahlreiche Preise der Kommunikations- und Wirtschaftsbranche, unter anderem den PR-Award in Gold, den Internationalen Deutschen PR- Preis und den internationalen Titel „Bester europäischer Sportevent“ vom EuBEA. 2013 wurde der StaplerCup mit Gold und der höchsten Auszeichnung „Best of Show“ bei den renommierten amerikanischen GALAXY Awards ausgezeichnet.

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