Samstag, 23.10.2021

Lebenslauflücken erklären

Bewerbung: Keinen Raum für Spekulationen geben

Schritt in den Beruf
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Das An­sch­rei­ben nut­zen vie­le Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber, um ih­re Per­sön­lich­keit zu prä­sen­tie­ren­ und ih­re Stär­ken gut zu ver­kau­fen. »Sie kön­ne­nim An­sch­rei­ben aber auch Schwächen oder Lü­cken er­klä­ren«, sagt Kar­rie­re-Coach Vol­ker Klär­chen.

Häufig wenden sich an Klärchen Personen, die in schwierigen Situationen stecken - etwa eine lange Krankheit hinter sich haben oder die Branche wechseln wollen und einen neuen Job suchen. Seine Erfahrung zeigt: »Angriff ist da häufig die beste Verteidigung.«

Informationsvakuum

Oft sei es besser, Lücken im Lebenslauf bereits im Anschreiben klar anzusprechen als diese zu unter den Tisch zu kehren. »Besteht ein Informationsvakuum, füllen viele Firmen diese fehlenden Angaben mit der schlimmst-möglichen Erklärung im Kopf aus.«

Wer seinen künftigen Arbeitgeber hingegen beruhigen will, sollte erklären, was dahinter steckt, eine Krankheit etwa oder der Verlust eines geliebten Menschen. Das bedeutet nicht, dass Bewerberinnen und Bewerber alles im Detail erzählen müssen, zum Beispiel woran sie genau erkrankt sind. »Oft reicht eine Andeutung und der Hinweis, dass jetzt wieder alles gut ist«, sagt Klärchen.

Durch Andeutungen vermeiden Bewerber, dass sich das Gegenüber das Worst-Case-Szenario ausmalt. Stattdessen bekommt die künftige Führungskraft die Möglichkeit, emphatisch zu reagieren und zu denken: »Die Situation kenne ich«. Das nimmt Ängste beim Gegenüber.

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