Donnerstag, 13.05.2021

Auf »Mogelpackungen« achten

Duales Studium: Nicht alle Angebote sind seriös

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Wer sich für ein dua­les Stu­di­en­an­ge­bot in­ter­es­siert, soll­te ge­nau hin­se­hen: Dem Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) zu­fol­ge gibt es Stu­di­en­gän­ge, die zwar als »dual« de­kla­riert wer­den, aber im Kern gar kei­ne sind.

Die Verzahnung zwischen hochschulischer und betrieblicher Bildung sei dann längst nicht so eng, wie sie sein sollte.

Deshalb gilt: Bereits vor der Bewerbung sollten Interessierte erfragen, ob die Ausbildungs- oder Praxiszeit im Unternehmen tatsächlich mit Credit Points im ECTS-System als Studienleistung angerechnet wird. Wie viele Leistungspunkte in der Hochschule und im Betrieb erworben werden, sollte auch im jeweiligen Modulhandbuch stehen.

Auch die Studiendauer spielt eine Rolle: Ein dualer Bachelor mit einer Regelstudienzeit von mehr als sechs Semestern etwa sei erst einmal positiv zu bewerten. Es ist davon auszugehen, dass dann mehr Zeit für das Studium und die Praxisphasen vorgesehen sind.

Grundsätzlich sollten Bewerber bei der Entscheidung für ein Angebot darauf achten, dass es klare Vereinbarungen zwischen der beteiligten Hochschule und dem Unternehmen gibt.

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