Sonntag, 17.10.2021

Hereinspaziert

Haustür: Tipps für den Kauf eines neuen Exemplars

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Für mehr Komfort sorgen Türantriebe, mit denen sich bequem per Fernbedienung oder Smartphone Türen öffnen und schließen lassen.
Foto: djd/Hörmann
Einbruchsicher, wärmedämmend, robust und langlebig: Haustüren haben viele Anforderungen zu erfüllen. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl auf einige Kriterien zu achten.
Foto: djd/Hörmann
Hau­s­tü­ren ha­ben zahl­rei­che An­for­de­run­gen auf ein­mal zu er­fül­len. Wär­m­e­däm­mend, ro­bust und lang­le­big so­wie ein­bruch­hem­mend sol­len sie sein. Gleich­zei­tig soll der Ein­gangs­be­reich des Ei­gen­heims ein Ge­fühl des Nach­hau­se­kom­mens ver­mit­teln und für Ge­bor­gen­heit und Si­cher­heit ste­hen.

Die Technik, gerade in Sachen Einbruchschutz und Wärmedämmung, entwickelt sich laufend weiter. Daher empfiehlt es sich, spätestens nach 20 bis 25 Jahren die Haustür zu erneuern. Bei der Auswahl und Gestaltung des neuen Eingangsbereichs spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Schließlich prägt die Haustür, zusammen mit den Fenstern und dem Garagentor, ganz wesentlich den ersten Eindruck, den das Gebäude vermittelt.

Materialauswahl

Zu den ersten Fragen beim Kauf einer neuen Haustür zählt daher die Materialauswahl. Die gängigsten Materialien sind Kunststoff, Aluminium, Stahl und Holz. Unterschiede liegen in den technischen Anforderungen, der optischen Wirkung, passend zur Architektur des Eigenheims, sowie in den Kosten.

Ein entscheidender Faktor ist zudem die Sicherheitsausstattung, die an den sogenannten Widerstandsklassen zu erkennen ist. Generell wird für den Hauseingang mindestens eine RC-2-Ausstattung empfohlen, besser sind RC 3 und 4.

Energieeffizienz

Ein wichtiges Thema rund ums Haus ist ebenfalls die Energieeffizienz, das gilt auch für den Eingang: Gut gedämmte Türen helfen beim Energiesparen, abzulesen am sogenannten UD-Wert. Je kleiner der Wert, desto besser die Wärmedämmung der Haustür. Die Energieeinsparverordnung schreibt dafür einen UD-Wert von maximal 1,8 vor.

In Sachen Design und Ausstattung lässt sich jede Haustür individuell konfigurieren. So bieten sich etwa Modelle mit Verglasung an, um dunkle Flure heller und freundlicher zu gestalten. Farben und Design-Elemente wie Edelstahl-Applikationen oder Griffe mit LED-Lichtleisten sorgen für mehr Eleganz.

Für eine moderne Optik wiederum empfehlen sich vollflächige Türblätter. Verdeckt liegende Türbänder verstärken diesen Effekt noch. Eine Beratung zu den verschiedenen Möglichkeiten erhalten Hausbesitzer im Fachhandel vor Ort.

Motorantrieb

Ein Tipp noch: Für zusätzlichen Komfort lassen sich Haustüren heute mit einem Motorantrieb und einem Automatikschloss ausstatten. So genügt ein Tastendruck auf den Handsender oder das Smartphone, um den Eingang zu öffnen.

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