Samstag, 04.12.2021

Vielfältig, lecker und regional

Gemüse abwechslungsreich zubereiten

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Garen, braten oder schmoren – beim Zubereiten von Gemüse sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Vieles spricht dafür, vor allem Sorten aus regionalem Anbau zu kaufen. Im Handel sind jedoch viele Gemüsesorten das ganze Jahr über erhältlich, ob Tomaten und Bohnen im Winter oder Chicorée im Sommer. Verbraucher können fast jedes Gemüse kaufen, auf das sie gerade Appetit haben. Der globale Import macht’s möglich, sorgt aber zum Teil auch für gehörige Preisaufschläge. Bei den langen Transportwegen leidet zudem der Geschmack, und der Gehalt an Vitaminen sinkt. Dazu kommt, dass der Lieferverkehr den Energieverbrauch und den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid in die Höhe treibt.

Es spricht also viel dafür, saisonales Gemüse aus der Region zu essen. »Saisonal einkaufen heißt auch regional einkaufen«, sagt Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung in Bonn. Wenn etwa die Haupterntezeit für Möhren, Blumenkohl oder Spinat ansteht, stammt ein Großteil des Angebots zum einen oft aus dem Umkreis und freut zum anderen den Geldbeutel.  

Die regionale Alternative

Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik sagt: »Gemüse aus der Region hat einen optimalen Reifegrad, kurze Transportwege sichern einen hohen Anteil wertvoller Inhaltsstoffe. Die meisten Sorten können nach dem Kauf auch noch einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks oder Keller gelagert werden.«

Damit das Gemüse bei der Zubereitung seine wertvollen Inhaltsstoffe behält, empfehlen sich kurze Garzeiten. So sieht es nicht nur schöner aus, sondern behält auch seinen Biss. Beim Dünsten sollte außerdem nur wenig Wasser in den Topf, damit Vitamine und andere Nährstoffe nicht ins Kochwasser verloren gehen.

Natürlich lässt sich Gemüse auch noch auf andere Weise geschmackvoll zubereiten. Das bringt immer wieder Abwechslung auf den Teller. Beispielsweise schmecken sehr viele Sorten roh ebenfalls sehr gut, wobei der Gehalt an hitzeempfindlichen Vitaminen sogar noch höher ist. Wem rohes Gemüse im Magen Probleme macht, kann es mit Smoothies versuchen. Fein püriert und nach Geschmack gemischt, rutscht es garantiert.

Damit nicht genug. Kurz braten oder schmoren kann man viele Gemüsesorten ebenfalls. Für das Problem, dass manche Kinder Gemüsemuffel sind, hat Morlo noch einen Tipp parat: »In Smoothies und Nudelsoßen lässt sich Gemüse verstecken«. nach dpa

Frisch und vitaminreich - lecker schmeckt es mit Zutaten aus der Region
Foto: Mascha Brichta (dpa-tmn)
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